Stabile Finanzlage und intensive Vorbereitung

von Redaktion

Musikkapelle Marquartstein blickt auf erfolgreiches Jahr und bereitet sich auf Gaufest 2026 vor

Marquartstein – Stefan Dögerl, Vorsitzender der Musikkapelle Marquartstein, erinnerte bei der Jahresversammlung, dass die Musiker noch mal ihre Gewänder prüfen sollten und sich gegebenenfalls melden, wenn etwas für das anstehende Gaufest fehle. Melden sollten sich auch Mitglieder, die noch Kapazitäten für die vielen Aufgaben haben, die gemeinsam getragen werden müssen.

Dögerl fand auch mahnende Worte wegen der fehlenden Anmeldemoral zu Veranstaltungen oder Ausflügen. Die Termine seien ja frühzeitig bekannt und wer zusagt, sollte dann auch dabeibleiben. Für die Veranstaltung im Zelt während des Gaufestes mit den Münchner Philharmonikern empfahl er, einen Urlaubstag zu nehmen, da es sicher mit Aufräumen zum Schluss eine lange Nacht werden wird.

Kassier Maximilian Ellgass berichtete von den diversen Teuerungen bei der Bewirtung zu den Veranstaltungen, aber es soll bei der guten Qualität bleiben und dazu müssten demnächst die Verzehrpreise erhöht werden. Danach verlas er einen ausgeglichenen Kassenstand. Der Kassier zeigte sich sehr zufrieden, es sei ein erfolgreiches Jahr für die Musikkapelle gewesen. Trotz der hohen Ausgaben für die neuen Hüte der männlichen Musikanten und der Anschaffung neuer Noten, sei es der Kapelle gelungen, an anderen Stellen Gewinne zu erzielen.

Der Bericht der Schriftführerin Polina Befa listete die Fakten der Musikkapelle auf. Aktuell sind 41 Musikanten (21 männlich und 20 weiblich) aktiv und zwei Marketenderinnen. Es wurden drei neue Mitglieder aufgenommen.

Die 45 musikalischen Einsätze umfassten 28 Proben, es wurden sechs Standkonzerte an verschiedenen Orten gegeben, am Achendamm, mit dem Trachtenverein am Pavillon, im Marienbad und einmal mit der Achentaler Holz-Blech Blosn gemeinsam.

Auch bei kirchlichen Anlässen wie Erntedank, Allerheiligen und Volkstrauertag war die Musikkapelle dabei. Das Jahreskonzert in der Halle der Realschule war ein großer Erfolg. Weitere Termine waren die Beteiligung beim Gaufest Feldwies, beim Bezirksmusikfest in Übersee-Feldwies, beim Waldfest des Trachtenvereins und das Doppelkonzert mit der Musikkapelle Reit im Winkl. Polina Befa sprach von einem erfolgreichen Jahr mit vielen Konzerten. Die Vorstandschaft traf sich zu sechs Sitzungen zu Themen der Organisation und Administration.

Der Dirigent Konrad Müller sah in einem Resümee sehr viele Stunden Zeitaufwand, die er in die Arbeit mit der Musikkapelle steckt und es freute ihn, dass die Entwicklung der Musiker in den vergangenen 13 Jahren so positiv war. Die gemeinsame Begeisterung für die Musik entschädige hier für vieles. Konrad Müller bedankte sich beim Vorstand für die gute Zusammenarbeit und die Organisation im Hintergrund.

Der große Dank ging an seine Musiker, ohne die er als Dirigent nichts ist. Sein Wunsch war es, dass die Probenbesuche, vor allem aufgrund der bevorstehenden intensiven Zeit und wichtigen Auftritte, ansteigen. „Es sollte jeder immer da sein, damit wir uns musikalisch aufeinander einstimmen können“. Ein weiteres Thema bezog sich auf den Konzertabend mit der Blaskapelle der Münchner Philharmoniker. Die Hauptadressaten seien vor allem die umliegenden Blaskapellen, auf die man gezielt zugehen werde und er sei zuversichtlich, dass dadurch viele Besucher generiert werden können. Die Kapelle sei die „Vorband der Veranstaltung“, sagte Konrad Müller, was eine große Werbung bedeute, zumal für den Schluss eine Überraschung für die Zuschauer geplant sei. wun

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