Chiemsee – Einen ganzen Pack an „Hausaufgaben“ hat der Gemeinderat der Gemeinde Chiemsee in der jüngsten Sitzung der Verwaltung mit auf den Weg gegeben. Beim Tagesordnungspunkt fünf ging es um die Fahrten der gemeindlichen Fähre im vergangenen Jahr 2025.
Karl-Heinz Heitauer von der Verwaltung hatte einen monatlichen Übersichtsplan dabei, der dokumentierte, wie oft die Fähre zwischen der Fraueninsel und dem Festland hin- und hergefahren ist. Die Zahlen waren nur zur Kenntnisnahme, aber Heitauer soll nun mit dem gemeindlichen Steuerberater klären, ob die Mitfahrten im Haushalt anders dargestellt werden sollen.
Im Prinzip ging es zunächst um die Abrechnungen der Fahrten, denn Michael Lanzinger stieß sich daran, dass seiner Meinung nach „ein Drittel der Fahrten nicht bezahlt werden“. Da bemängele der Gemeinderat immer, „dass die Fahrten nicht kostendeckend sind“, kritisierte er und war sich sicher, dass die Fahrtkosten der Fähre auch in den gemeindlichen Haushalt gehörten.
Schwester Elisabeth von der Abtei verwies in diesem Zusammenhang auf die Position „Eigenbedarf“. So ist die Fähre im vergangenen Jahr 2187-mal hin- und hergefahren, rund 141-mal für die Organisation des Christkindlmarktes.
Helmut Niederschweiberer fragte auch nach, wie hoch der Jahresspritverbrauch der Fähre sei, denn schließlich macht es auch etwas aus, wie voll beladen das Transportschiff sei. daa