Im zweiten Anlauf

von Redaktion

Wohnhaus-Umbau in Rimsting erhält grünes Licht

Rimsting – Im Juli 2025 hatte sich der Gemeinderat in Rimsting mit dem Antrag eines Bauwerbers auseinandergesetzt, der sein Wohnhaus Am Hang umbauen und geringfügig erweitern wollte. In der damaligen Sitzung störten sich die Räte nicht nur an der geplanten neuen Garage.

„Während man dem Bedarf und der Zweckmäßigkeit der beantragten Wohnraumerweiterung grundsätzlich positiv gegenübersteht, bestehen im Hinblick auf die Gestaltung erhebliche Einwände“, formulierte die Verwaltung in der Niederschrift zur damaligen Sitzung. „Verschachtelt“ wirke diese, die Außentreppe nehme zu viel Platz in Anspruch und vor allem die Dachgestaltung des Anbaus sei vollkommen „untypisch“, begründeten die Räte ihre damalige Ablehnung.

In der jüngsten Sitzung des Rates hatte der Bauwerber eine geänderte Planung eingereicht. Wie Bürgermeister Andreas Fenzl erklärte, sei nun auch die damals monierte Garagenlösung vom Tisch. Anstelle der Hanggarage sind nunmehr zwei Stellplätze vorgesehen. Regina Feichtner von der Verwaltung wies darauf hin, dass man sich auch mit dem Kreisbaumeister für einen Ortstermin am bestehenden Wohnhaus getroffen habe.

Zufrieden zeigten sich die Räte auch mit der geänderten Dachlösung, denn diese sei mit dem nunmehr vorgesehenen Quergiebel „viel gefälliger“. Dadurch störe auch die Wendeltreppe als Außentreppe weit weniger, wie Max Huber (WGG) anmerkte.

Stephan Walter (Grüne) äußerte sich ebenfalls zur Dachlandschaft, die ihn bei der alten Planung sehr gestört habe. Der Rat stimmte dem Vorhaben geschlossen zu. daa

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