Prien – Beim Priener Vereinetreffen im Rathaus der Marktgemeinde konnte Werner Hofmann als Inhaber der Fachstelle für Theaterpastoral im Landkreis Rosenheim das Projekt „Weg“ vorstellen. Das Projekt beschäftigt sich mit der Zeit von 1945 bis 1955. Damals sind 14 Millionen Deutsche geflüchtet oder aus ihrer Heimat vertrieben worden. Werner Hofmann hat dazu aufgerufen, mit den noch lebenden Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen, damit ihre Erfahrungen mit ihrem Tod nicht vergessen sind. Jetzt schon ist das Projekt eine Kooperation mit der Musikschule Prien und der Sudetendeutschen Landsmannschaft.
Das Projekt bietet jetzt Vereinen die Möglichkeit, sich zu beteiligen und die Vereinskasse aufzubessern: Am 6., 7., 8., 13., 14. und 15. November wird „Weg “, ein Theaterstück über Flucht, Vertreibung und Heimat, im Priener König-Ludwig-Saal aufgeführt. Vereine, die den Pausenverkauf an einem oder mehreren Terminen übernehmen wollen, können sich bei Werner Hofmann bis Aschermittwoch unter whofmann@ebmuc.de oder Telefon 0172/2510954 melden. Zuletzt hat Werner Hofmann darum gebeten, das Theaterstück bei den Vereinsmitgliedern bekannt zu machen:
Das Theaterstück „Weg“ wurde von Werner Hofmann (Theaterpastoral im Landkreis Rosenheim) und Julia Hofmann (Theaterautorin) auf der Grundlage der Lebensgeschichten von Frauen, Kindern und Männer geschrieben, die dieses Schicksal erlebt haben. Es handelt aber auch von den Erzählungen derer, die die Vertriebenen aufgenommen haben. Es ist ein Stück über die innerste Kraft des Menschen und ein Leben zwischen den Zeiten. Das Stück nach wahren Begebenheiten wird musikalisch interpretiert von dem „Weg“Ensemble der Musikschule Prien unter Leitung von Tilo Heinrich. Insgesamt 80 Mitwirkende lassen an sechs Aufführungstagen die Nachkriegszeit lebendig werden.
Der Vorverkauf startet ab sofort bei der Tourist-Info Prien im Haus des Gastes und bei MünchenTicket. hö