Weniger Gewicht auf dem Rundweg

von Redaktion

Hochwasser und Wellenschlag haben Teile des Rundwegs auf der Fraueninsel unterspült. Die Gemeinde Chiemsee reagiert nun auf die Schäden und schränkt den Verkehr für schwere Fahrzeuge ein, um die Sicherheit nicht aufs Spiel zu setzen.

Fraueninsel – Wellenschlag und Hochwasser haben Teile des Rundwegs auf der Fraueninsel zugesetzt. Die Schäden sind nicht unerheblich und die Bestandsaufnahme ist noch nicht abgeschlossen.

Gefahr durch
Unterspülung

Die Gemeinde Chiemsee möchte auf keinen Fall, dass Lieferantenfahrzeuge, Baufahrzeuge oder überhaupt schwere Maschinen den unteren Rundweg nutzen. Zu groß ist die potenzielle Gefahr, dass der Boden doch nachgeben könnte.

Bereits in der vergangenen Sitzung im vergangenen Jahr hatte sich der Gemeinderat auf der Fraueninsel mit der Thematik der Unterspülungen eines Mauerabschnitts am unteren Rundweg auseinandergesetzt. Die Verwaltung hatte zudem Verhandlungen mit der Schloss- und Gartenverwaltung auf der Herreninsel aufgenommen, da diese ebenfalls für Teile des unteren Rundwegs zuständig ist. Bürgermeister Armin Krämmer erläuterte auf Nachfrage der Chiemgau-Zeitung, dass der Rundweg auf der Fraueninsel bereits sehr alt sei. In manchen Bereichen sei zudem nicht mehr nachvollziehbar, wer vor Jahrzehnten als Bauherr aufgetreten ist.

In der Sitzung im Dezember hatte sich der Rat darauf verständigt, dass die Gemeinde nun selbst tätig wird und durch Mitarbeiter des Bauhofs überprüfen lässt, wie groß die Schäden durch die Unterspülungen sind.

Die erste Maßnahme folgte bereits in der Januar-Sitzung: Die Verwaltung befand, dass „aufgrund der bestehenden Unterspülungen am unteren Rundweg die Verkehrssicherheit in einem Teilbereich nicht mehr uneingeschränkt gegeben“ sei und fand die Zustimmung der Ratsmitglieder.

Bürgermeister Armin Krämmer betonte in der Sitzung, man wolle vermeiden, dass dort mit zu großen Fahrzeugen gefahren werde. „Das ist momentan eine unsichere Sache“, so Krämmer.

Rat stimmt
Beschränkung zu

Um Schäden an der Straße sowie Gefahren für Verkehrsteilnehmer zu vermeiden, soll für den betroffenen Abschnitt eine verkehrsrechtliche Anordnung mit entsprechender Beschilderung erlassen werden. Die geplante Anordnung war zudem zuvor mit der Polizei Prien abgestimmt worden.

Der Rat stimmte der Empfehlung zu, den Verkehr in einem Teilbereich des unteren Rundwegs auf Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zu beschränken.

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