Reit im Winkl – Einer Wiederwahl von Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) scheint in Reit im Winkl nichts im Wege zu stehen. Der Amtsinhaber hat wie 2020 keinen Gegenkandidaten, steht am 8. März allein auf dem Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl und peilt nun seine zweite Amtszeit an. Wir haben Matthias Schlechter gefragt: Was wollen Sie für Reit im Winkl? Das ist seine Antwort.
Schlechter: Seit 2008 bin ich Mitglied des Gemeinderats und seit 2020 Erster Bürgermeister der Gemeinde Reit im Winkl. Gemeinsam mit dem Gemeinderat haben wir in den letzten Jahren, trotz der herausfordernden Zeiten durch die Corona-Pandemie und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, viel für unseren Heimatort erreicht.
Wir investieren in ein schönes Ortsbild, bezahlbaren Wohnraum und kümmern uns um unsere kommunalen Pflichtaufgaben sowie die Betreuung von Kindern und Senioren. Diesen Weg möchten wir weitergehen, um den Bewohnern und Betrieben ein zukunftsfähiges Umfeld zu bieten.
Für die kommenden Jahre ist es wichtig, die begonnenen und geplanten Maßnahmen wie den Rathausvorplatz, die Kindertagesstätte, die Seniorenbetreuung und natürlich unsere Pflichtaufgaben zuverlässig zu erfüllen. Wir wollen Reit im Winkl als Wohn- und Tourismusort weiterentwickeln. Dabei spielen Natur- und Gesundheitstourismus eine wichtige Rolle und sichern auch weiterhin unsere hohe Lebensqualität.
Die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU und ich als Bürgermeisterkandidat möchten uns weiterhin mit Herzblut für Reit im Winkl einsetzen. Die Zukunftsaufgaben wollen wir entschlossen angehen.
Die Zeiten werden für uns Kommunen härter – zugewiesene Aufgaben werden mehr, die Einnahmen der Gemeinden steigen nicht in dem Maß wie die Ausgaben. Hier ist unbedingt die „große“ Politik, als Landes- und Bundesebene, gefragt. Hier haben sicherlich wir als CSU gute Verbindungen, um unsere Anliegen „nach oben“ transportieren zu können. So können Handel, Handwerk und vor allem die Landwirtschaft unterstützt werden.
Wie bei der letzten Wahl bin ich der einzige Bürgermeisterkandidat. Trotz nun drei Gruppierungen ist mir die Zusammenarbeit im Gemeinderat extrem wichtig. Deshalb werden – trotz meiner Parteizugehörigkeit – alle Gruppierungen und deren Mandatsträger gleich behandelt und informiert, das ist für mich die Basis für ein gutes und zielgerichtetes Handeln und Entscheiden im Gremium.