Prien – Veränderungen in Kirche und Gesellschaft haben in der Pfarrgemeinde „Mariä Himmelfahrt“ in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass das traditionsreiche und seit über 260 Jahren bestehende „40-stündige Gebet“ immer wieder verändert worden ist. Aber es ist immer noch in der dreitägigen Form.
Gebetstage unter dem
Motto von König Ludwig II.
Nicht mehr wie zu Anfang und lange Zeit wurden die Gebetstage an das Faschingsende als Gegenprogramm zu den mehr oder weniger berechtigten Ausschweifungen dieser Tage gesetzt. Viele Priener können sich noch erinnern, als das Gebetsende am Faschingsdienstag zugleich der Start für den Priener Faschingszug war. Erst mit der Verlegung in den Beginn der Fastenzeit durch den vormaligen Priener Pfarrer Josef Preis kam es zu Neuausrichtungen, die inzwischen wieder einige Male den Wünschen und Gegebenheiten angepasst wurden. Heuer findet das 40-stündige Gebet von Freitag, 27. Februar, bis Sonntag, 1. März, statt und hat das Motto „Das Licht des Glaubens in den Herzen der Menschen entzünden“ (König Ludwig II.). Gebetsprediger an den drei Tagen ist Spiritual Markus Gottswinter als Wallfahrtsrektor am Franziskanerinnenkloster Reutberg bei Bad Tölz.
Der 54-jährige Geistliche war als Kaplan im Chiemgau, in Fürstenfeld und Moosburg tätig, als Pfarrer wirkte er in Mariahilf München und in der Universitätskirche St. Ludwig in München.
Der Gebetsauftakt mit der Predigt („Das Licht“) ist mit dem Eröffnungsgottesdienst am Freitagabend um 19 Uhr in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Es folgen am Samstag, 28. Februar, um 9 Uhr ein Stiftungsamt (mit Predigt „Die Hoffnung“), eine Gebetsandacht um 14.30 Uhr (mit Predigt „Der Glaube“) und eine Jugendvorabendmesse ab 18 Uhr (mit Predigt „Das Feuer“).
Feierliche
Schlussandacht
Am abschließenden Sonntag, 1. März, sind unter anderem um 10 Uhr ein Pfarrgottesdienst (mit Predigt „Die Liebe“) sowie eine feierliche Schlussandacht (mit Predigt „Der Absolutismus der Gnade“).