Bernau – In einem bestehenden Einfamilienhaus Am Anger möchte die Eigentümerin in Richtung Osten und Süden im Erdgeschoss die Wohnfläche erweitern. Dafür reichte sie in der jüngsten Sitzung des Bernauer Bauausschusses entsprechende Planungen ein. Im Flächennutzungsplan sei der Bereich als reines Wohngebiet ausgewiesen, ein Bebauungsplan sei nicht vorhanden, erläuterte Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber. Das Vorhaben müsse nach Paragraf 34 Bau GB (Innenbereich) beurteilt werden, so Biebl-Daiber weiter. Die Unterschriften der Nachbarn lägen vor. Biebl-Daiber ging auf die Pläne der Antragstellerin ein und unterstrich, dass diese sogar „kleiner sind, als ursprünglich gedacht“. Die angedachte Vergrößerung umfasst nun 25 Quadratmeter. Auf Nachfrage von Franz Praßberger (ÜWG), ob „auch ein Keller geplant ist“, konnte die Bürgermeisterin dies verneinen. Außerdem interessierte ihn, ob bezüglich des „Hochwasserschutzes“ Maßnahmen angedacht seien. „Die Antragstellerin wohnt ja in dem Haus“, erwiderte Biebl-Daiber und verneinte dies.
Den Plänen der Bauwerberin gab der Ausschuss geschlossen statt. daa