Steckbrief

von Redaktion

Bernau – Franz Praßberger (FW), derzeit Dritter Bürgermeister, möchte nun Rathaus-Chef werden. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie in und für Bernau tun? Das ist sein Beitrag.

Praßberger: Liebe Bernauerinnen und Bernauer, am 8. März treffen Sie die wichtige Entscheidung, wer künftig die politische Verantwortung in den nächsten sechs Jahren für unsere Heimat, für unseren Ort Bernau am Chiemsee übernehmen soll. Ich stehe mit Respekt vor dieser Aufgabe, denn Bürgermeister zu sein, bedeutet mehr als nur ein Amt zu übernehmen. Meine politische Erfahrung umfasst mittlerweile an die zwei Perioden in der Kommunalpolitik als Gemeinderat, davon eine Periode als Dritter Bürgermeister sowie zwölf Jahre als Seniorenbeauftragter der Gemeinde.

Heimat und Gemeinschaft liegen mir am Herzen. In unserer Gemeinde kennt man sich und das ist etwas Wertvolles. Doch gibt es auch unterschiedliche Meinungen, das ist mir bewusst. Deswegen ist es wichtig, aufeinander zuzugehen, Unterschiede konstruktiv zusammenzuführen und tragfähige Lösungen zu finden nach den Leitspruch: miteinander füreinander.

Unsere zahlreichen Vereine und Institutionen mit ihren vielen ehrenamtlichen Mitgliedern prägen das soziale und kulturelle Leben vor Ort. Dieses Engagement ist ein unschätzbarer Wert, den es zu bewahren und aktiv zu fördern gilt.

Ich selbst bin seit vielen Jahren in verschiedenen Vereinen und Selbsthilfeeinrichtungen als Vorstand und Obmann tätig. Ich weiß daher, wie wichtig diese Arbeit und Aufgabe für das Gemeinwohl ist. Bernau ist ein besonderer Ort – geprägt von unserer einzigartigen Landschaft, einer starken Dorfgemeinschaft und vielen Leistungsträgern im Mittelstand und Handwerk.

Damit das so bleibt, setze ich mich mit Sachverstand und Bodenhaftung für die Themen ein, die unsere Gemeinde wirklich bewegen. Neben Verkehr, Klimaschutz und Ortsentwicklung ist hauptsächlich bezahlbarer Wohnraum über alle Generationen hinweg ein Thema.

Eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik ist unerlässlich. Investitionen müssen sinnvoll, transparent und nachhaltig sein. Unser Ortsbild soll bewahrt und gleichzeitig zukunftsfähig gestaltet werden – für mehr Begegnung und mehr Lebensqualität für Jung und Alt.

Franz Praßberger (FW Bayern)

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