Prien – Unter dem Motto „Hier fürs Wir – Wir für Prien“ präsentieren sich die Kandidierenden von Bündnis 90/Die Grünen in der „GenussWelt Padaria“. Die Padaria war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Priener Grünen hatten zu Kaffee und Kuchen geladen, um ihre Kandidaten für die Kommunalwahl vorzustellen.
Viele Priener Bürger folgten dieser Einladung und lernten die Menschen, die Verantwortung im nächsten Gemeinderat übernehmen wollen, persönlich kennen.
Zur Einstimmung spielte das „Werkstatt Trio“ volkstümliche Weisen wie den Walzer „Der Mondscheinige“. Danach begrüßte Stephan Walter, Bürgermeisterkandidat in Rimsting, als Moderator die Gäste. „Ich ziehe den Hut vor allen, die sich bereit erklären, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren“, eröffnete er die Vorstellungsrunde. Auf allen 24 Plätzen kandidieren Frauen und Männer, die sich für eine zukunftsorientierte Entwicklung Prien einsetzen möchten.
Als Erste sprach Heike Bohn, die als Spitzenkandidatin die Grüne Liste anführt und als Bürgermeisterin a. D. viel kommunalpolitische Erfahrung nach Prien mitbringt. Ihren Schwerpunkt sieht sie im Ausbau von mehr Bürgerbeteiligung und Information über die politische Arbeit in der Marktgemeinde. Das Mikrofon gab sie weiter an Heiko Mehlhart, der seinen Heimatort Prien zukunftsorientiert beleben und begrünen will. Die wirtschaftliche Belebung des Ortes ist auch Ziel von Anna Schlemer auf Platz drei der Liste, deren Motto es ist, „dass man hier vor Ort sein Geld ausgibt“. Als Nächster stellte sich mit Ulrich Steiner ein bekanntes Gesicht in der Priener Kommunalpolitik vor. Er ist seit sechs Jahren Mitglied des Gemeinderates und möchte auch in den nächsten sechs Jahren gemäß seines Leitspruchs „In Opposition denken, in Kooperation handeln“ wichtige Themen wie die kommunale Wärmeversorgung voranbringen.
Auch Sonja Werner, die auf Platz fünf kandidiert, ist im gegenwärtigen Gemeinderat und will weiter Verantwortung für ihre Herzensthemen „faire Mobilität“ und „kluge Klimaanpassung“ übernehmen. „Für mehr Klimaschutz – und wirtschaftliches Wachstum, denn das gehört zusammen und ist kein Gegensatz“ will sich Alfred Henrich starkmachen. Er bewirbt sich das erste Mal um einen Platz im Gemeinderat und bringt als Stabsoffizier der Reserve Expertise in Sachen Heimat- und Katastrophenschutz ins grüne Team. Mit Angela Kind – auf Platz sieben der Liste – begegneten die Gäste in der Padaria einem altbekannten Gesicht. Denn die derzeitige Umweltreferentin ist bereits seit zwölf Jahren Mitglied des Priener Gemeinderats und möchte sich auch weiterhin insbesondere für Naturschutz und Regionalhandel engagieren.
Kultur und Vielfalt sind die Themen, die Rainer Pannenberg bewegen und für die er etwas im Priener Gemeinderat bewegen möchte. „Unsere Kinder und Jugend sind unsere Zukunft, wenn wir diese vernachlässigen, schneiden wir uns ins eigene Fleisch“, betonte Claudia Sasse bei ihrer Kurzvorstellung. Sie setzt sich für faire Bildungschancen und Jugendräume ein und kandidiert auf Platz neun der grünen Liste. Den Abschluss der persönlichen Vorstellungsrunde machte Florian Böck, der gleichberechtigte Mobilität als sein Schwerpunktthema definiert, damit sich in Prien alle – ob jung oder alt, ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder im Auto – sicher und stressfrei fortbewegen können.