Bernau – Irene Biebl-Daiber (CSU) will Bernaus Bürgermeisterin bleiben und peilt bei der Wahl am 8. März ihre zweite Amtszeit als Rathaus-Chefin an. Wir haben sie gefragt: Was wollen Sie künftig in und für Bernau bewegen? Das sind ihre Antworten.
Biebl-Daiber: Bernau und Hittenkirchen – Orte zum Leben. Wir wollen, dass Bernau und Hittenkirchen Gemeinden bleiben, in denen man sich wohlfühlt, Familien gut leben und Gemeinschaft spürbar ist.
Bezahlbares Wohnen: Wohnraum muss leistbar bleiben. Trotz hoher Baukosten schaffen wir weiter Wohnungen für Einheimische – durch Umbau gemeindlicher Gebäude, Förderprogramme und maßvolle Nachverdichtung. Auch die erhöhte Zweitwohnungssteuer hilft, Wohnraum zu sichern.
Dem Ehrenamt künftig noch mehr Raum geben
Starke Vereine – lebendige Heimatvereine sind das Herz unserer Gemeinschaft. Die kostenfreie Nutzung des Kampenwandsaals war ein wichtiger Schritt. Ein Haus der Vereine oder ein Vereinsstadel sollen dem Ehrenamt künftig noch mehr Raum geben.
Familien im Mittelpunkt: Mit dem Naturkindergarten und einer zusätzlichen Krippengruppe gibt es genügend Betreuungsplätze. Dieses Niveau wollen wir halten – für gute Startchancen unserer Kinder und als Unterstützung für Eltern.
Unsere Schule braucht Zukunft: Klassen in der Aula dürfen keine Dauerlösung sein. Wir setzen uns für die Erweiterung und Sanierung der Schule ein – mit modernen Räumen und einer verlässlichen Mittagsbetreuung.
Verantwortungsvolle Finanzen: Trotz Investitionen haben wir mit 595 Euro pro Kopf einen historischen Schuldentiefstand erreicht – weit unter dem Schnitt vergleichbarer Gemeinden. Seit sieben Jahren kam kein neuer Kredit hinzu.
Klimaschutz und Energie: Bernau handelt – E-Ladestellen, LED-Straßenlampen, sanierte Gebäude und kommunale Wärmeplanung sichern eine nachhaltige Energiezukunft.
Mobilität für alle: Ob jung oder alt – jeder soll mobil bleiben. Wir setzen uns für den Erhalt der ROSI oder ähnliche On-Demand-Angebote ein.
Ein Hallenbad für die Region: Ein Bad wünschen sich viele. Allein ist das kaum zu stemmen – deshalb arbeiten wir mit Nachbarn an einer gemeinsamen Lösung.