Viele lachende Gesichter beim unsinnigen Donnerstag in Prien

von Redaktion

Ausgelassene Stimmung herrschte am unsinnigen Donnerstag auf den Straßen und in den Faschingshochburgen der Marktgemeinde Prien: Schon am Vormittag war in der Filiale der Sparkassen-Zirkus die Bären und Tiger los, während sich im Flughafen „V-Air“ der Volksbank-Raiffeisenbank Piloten und Stewardessen um ihre „Fluggäste“ kümmerten. Diese flogen am Nachmittag vielleicht auch direkt in das Märchenland von Tausendundeiner Nacht ins Rathaus. Zwischen Osmanen und Beduinen tauchte auch Priens Bürgermeister Andreas Friedrich als Sultan (rechts) und sein Stellvertreter Martin Aufenanger als Scheich zwischen zahlreichen Haremsdamen und Bautänzerinnen auf. Die Musik, mit der DJ Lumpi alias Personalchef Alex Klammer der bunten Narrenschar ordentlich einheizte, war dann aber eher fetzig als orientalisch. Oder die Reise ging gleich zum Opernball, zu dem die Touristinfo zusammen mit der benachbarten Polizeiinspektion eingeladen hatte. Die Kleiderordnung war nicht streng, die Gäste illuster aber tanzwütig und kamen mit den Partykrachern wie „Gute Laune“, die Priens Zweiter Bürgermeister Michael Anner am Dj-Pult auflegte, voll auf ihre Kosten. Für klassisch Opernball-Atmosphäre sorgte zwischenzeitlich dann doch noch der Auftritt des Priener Prinzenpaars Stefanie I. und Thomas I. mit Hofstaat und Garde. In eine Ritterburg hatte sich dieses Jahr die Marien-Apotheke verwandelt. Auch wenn hier Quasimodo sein Unwesen trieb und Ritter Clemens seine Burgdamen aus dessen Fängen befreien musste, ließen sich die maskierten Damen vor und in der „Burg“ den Sekt schmecken, den die fleißigen Bürgfräuleins verteilten. Der einsetzende Regen mit stürmischem Wind vertrieb die Narrischen dann von der Straße, was der Bombenstimmung indoor keinen Abbruch tat. Am frühen Abend verlagerte sich das Faschingstreiben dann ganz in das Zelt am Wendelsteinplatz. Der Auftritt der Prienarria fand hier nicht mehr auf der Tanzfläche, sondern hinter der Theke bei der Bewirtung der ausgelassenen, feiernden Narrenschar statt und Markus Heitauer sorgte bis in die Nacht als DJ für die gute Stimmung. Foto /Text Berger

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