Seeon-Seebruck – Vor seiner zweiten Amtszeit als Bürgermeister von Seeon-Seebruck steht Martin Bartlweber, der am Chiemsee für die FWG Seeon/Seebruck/Truchtlaching auf dem Stimmzettel steht und bei der Bürgermeisterwahl keinen Gegenkandidaten hat.
Wir haben Bartlweber gefragt: Wie sehen Sie die Lage in der Gemeinde und was wollen Sie in den kommenden sechs Jahren in und für Seeon-Seebruck bewegen? Das ist die Antwort.
Bartlweber: Heimat bewahren – Zukunft gestalten.
Seit 2020 bin ich Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. In diesen Jahren standen wir vor vielen Herausforderungen – innere wie äußere Einflüsse haben unseren Alltag nicht immer leicht gemacht.
Dennoch haben wir gemeinsam viel erreicht: Projekte wurden abgeschlossen, wichtige Weichen gestellt und neue Vorhaben auf den Weg gebracht. Wenn ich heute zurückblicke, ist es bemerkenswert, was in diesen sechs Jahren alles bewegt wurde.
Entwicklung endet nicht nach einer Amtszeit. Deshalb stelle ich mich am 8. März erneut zur Wahl als Bürgermeister von Seeon-Seebruck. Diese Gemeinde ist mein Zuhause. Hier lebe ich mit meiner Familie, hier bin ich fest verwurzelt. Als Vater ist mir eine verantwortungsvoll gestaltete Zukunft besonders wichtig. Jede Entscheidung, die wir heute treffen, wirkt sich direkt auf unser unmittelbares Lebensumfeld aus.
Die drei parteifreien Wählergruppen aus Seeon, Seebruck und Truchtlaching haben mich als ihren gemeinsamen Kandidaten nominiert. Das ist für mich Anerkennung und Auftrag zugleich. Gemeinsam stehen wir für eine breite Mitte der Bürgerschaft, für einen ehrlichen und respektvollen Umgang, für die Wertschätzung unserer Traditionen sowie für nachhaltige Entscheidungen mit Mut und Weitblick.
Wir blicken nicht von oben herab, sondern sind mitten drin – nah bei den Menschen, nah an den Themen, nah an der Realität vor Ort.
Seeon-Seebruck ist eine Gemeinde mit vielen Facetten. Unsere drei Ortsteile sind unterschiedlich geprägt und haben teilweise sehr verschiedene Anliegen. Gleichzeitig erleben wir einen stetig wachsenden Tourismus und verfügen über eine starke Wirtschaft. Diese Balance zu halten und alle gleichermaßen mitzunehmen, ist und bleibt eine zentrale Aufgabe.
Mein Ziel ist es, auch in Zukunft den Weg gemeinsam zu gehen – sachlich, respektvoll und mit einem klaren Blick nach vorne.