Prien – Zu Beginn der Veranstaltung beantwortete der Ortsvorsitzende und Spitzenkandidat Michael Anner die in den vergangenen Wochen am häufigsten gestellte Frage: Die CSU wird bei der kommenden Kommunalwahl in der Marktgemeinde Prien keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken. Als Grund nannte Anner die vertrauensvolle und harmonische Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren mit dem Bürgermeister Andreas Friedrich, während er selbst das Amt des Zweiten Bürgermeisters bekleidet. Diese gute und sachliche Kooperation wolle man fortsetzen. „Es gibt noch viele wichtige Projekte für Prien, die wir unbedingt fertigstellen beziehungsweise neu anstoßen möchten“, betonte Anner. Mit einer starken und erfahrenen CSU-Fraktion im künftigen Gemeinderat sei man zuversichtlich, diese Vorhaben gemeinsam mit dem amtierenden Bürgermeister und ihm als Stellvertreter erfolgreich umsetzen zu können.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Vorstellung der insgesamt 24 Kandidaten der CSU Prien sowie zweier Ersatzkandidaten. Die neun Bewerberinnen und 15 Bewerber spiegeln ein breites berufliches Spektrum wider und repräsentieren eine Altersspanne von 22 bis 72 Jahren. In ihren kurzen Wortmeldungen wurde immer wieder das gemeinsame Ziel betont, Prien lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten. Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, die Förderung des Ehrenamts und des vielfältigen Vereinslebens, die Unterstützung von Familien, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums sowie das Engagement in der Kirche standen dabei im Fokus.
Leitgedanke des Abends war das Motto: „Politik beginnt dort, wo Verantwortung übernommen und Lösungen gefunden werden.“ Die Kandidaten machten deutlich, dass Kommunalpolitik nicht Einzelinteressen dienen dürfe, sondern stets die gesamte Bürgerschaft im Blick haben müsse. Die Veranstaltung klang mit einem gemütlichen Beisammensein und einem intensiven Austausch zu kommunalpolitischen Themen aus.