Prien – In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses ging es um den Antrag auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans „Dickertsmühle neu“ zur Errichtung eines Sichtschutzzauns an der südöstlichen Grundstücksgrenze der Dickertsmühlstraße.
Wie Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, habe man den Antrag bereits im Gremium beraten und zurückgestellt mit der Bitte, die Nachbarunterschriften zu übermitteln. Diese seien nun vorhanden. Der Bauherr wolle einen Zaun in einer Höhe von 1,82 Metern auf einer Länge von 2,50 Metern errichten. Das Vorhaben liege im Bereich des Bebauungsplans „Dickertsmühle neu“, der eine maximale Höhe für Zäune von 1,20 Meter vorsehe. Angela Kind (Die Grünen) bat, dass der Zaun unten offen sei, damit Kleintiere wie Igel durchlaufen könnten. Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, dies sei gegeben.
Auf die Nachfrage von Michael Anner (CSU), ob der Zaun schon stehe, antwortete dieser mit Ja. Worauf Anner erklärte, dies gefalle ihm nicht, ebenso wenig der Zaun. Gaby Rau (Die Grüne) schloss sich dem an, er sehe furchtbar aus. Zudem solle man dies nicht forcieren. Das Gremium erteilte sein gemeindliches Einvernehmen mit 1:7 Stimmen nicht. Einzig dafür war das Gemeindeoberhaupt. wp