Ruhpolding – Altbürgermeister Claus Pichler (SPD), von 2008 bis 2020 Rathauschef, will es nochmal wissen. Hier erfahren Sie, was er anpacken will.
In den vergangenen Jahren verspüre ich in der Bevölkerung ein stärkeres Verlangen nach Transparenz und Ehrlichkeit in der Gemeindepolitik. Darauf würde ich im Falle einer Wahl zum Bürgermeister besonders achten.
Der Tourismus ist unsere Lebensader. Eine sinnvolle Sanierung von Vita Alpina und Freibad sind wichtig. Gleiches gilt für die Weiterentwicklung der Chiemgau-Arena sowie die Errichtung von leistungsfähigen Ladesäulen für E-Autos. Wir brauchen dringend einen geeigneten Veranstaltungssaal, der sinnvollerweise im Kurhaus saniert werden sollte.
Die Gemeinde muss alles dafür tun, um für das örtliche Gewerbe gute Rahmenbedingungen zu schaffen und die Landwirtschaft weiter zu fördern. Hierfür setze ich auf gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt als Planungsbehörde und der Chiemgau GmbH mit ihren vielfältigen Fördermaßnahmen.
Gute Gemeindepolitik muss Ortsvereine und Rettungsorganisationen unterstützen. Hierfür braucht es Erfahrung als ehrenamtlicher Vereinsvorstand, über die ich verfüge, und viel Gespür für die Funktionsträger. Ruhpolding hat ein ungewöhnlich großes Ortsgebiet mit entsprechend langen Ortsstraßen, Wasser- und Abwasserleitungen. Diese müssen laufend ertüchtigt und auf den neuesten Stand gebracht werden. In Zukunft gilt es, auch die Wärmeversorgung für möglichst viele Ortsteile auszubauen.
Ab kommendem Herbst ist die Gemeinde gehalten, die Ganztagesbetreuung von Kindern und Jugendlichen auszubauen, auch für die Ferien. Ich will unsere Quartiersmanagerin tatkräftig unterstützen, die laufend neue Hilfestellungen für Senioren entwickelt. Gleiches gilt für die vielen Initiativen zu einem kulturell vielfältigen Leben. Unsere Gemeinde hat noch nie „übriges Geld“ gehabt – also muss der Bürgermeister stets sparsam wirtschaften und alle Chancen auf überörtliche Zuschüsse und Förderprogramme nutzen.