Prien – In der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Tourismusausschusses erläuterte der Leiter der Abteilung Tourismus, Kultur und Wirtschaftsförderung Tobi Huber seine Gedanken zur Umgestaltung des Wendelsteinplatzes. Man werde Sonnensegel aufstellen. Beim Bodenbelag gehe man in Richtung Pflaster, damit der Boden nicht versiegelt werde. Diese könne man nach Mustern – etwa eines Schachbretts – gestalten. Eine weitere Idee wäre ein ebener Springbrunnen, der auch einen kühlenden Effekt im Sommer bringe. Der neue Steg und die Verkaufshütten würden bleiben. Darin könnten die Vereine etwas anbieten. Auch würden wöchentlich wechselnde Foodtrucks ihre Speisen verkaufen. Einige Stunden vor Beginn des Musikfests „Swinging Prien“ könne man eine Modenschau präsentieren, ebenso einen Musiksommer inszenieren sowie Public Viewing für die WM anbieten. Im weiteren Verlauf des Sommers käme die Beach-Bar an den Platz, möglich wäre auch ein Open-Air-Kino. Der Platz biete viele Optionen.
Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, dies seien erste Überlegungen. Im Februar würde ein Landschaftsplaner Vorschläge erarbeiten. Für die kostenintensiven Pflastersteine und den Springbrunnen würde man eine Städtebauförderung beantragen. Diese setze ortsnahe Veranstaltungen voraus, aber die geplanten Aktionen würden den Zusammenhalt und die Gemeinschaft im Ort unterstützen. Das Problem sei, dass der Platz als Park definiert sei. Zunächst werde die Kunsteisbahn abgebaut, Sitzmöbel am Steg positioniert und die Beschattung durch die Sonnensegel anvisiert. Mehr würde dieses Jahr wohl nicht passieren, so das Gemeindeoberhaupt. Donat Steindlmüller warf ein, dass man aufgrund des Fundaments der Sonnensegel zunächst über den Bodenbelag entscheiden müsse. Kersten Lahl (BfP) sagte, man müsse sich entscheiden, was wichtiger sei: auf die Aufenthaltsqualität oder die Veranstaltungen setzen. Beides zusammen erachte er als schwierig. Den Springbrunnen halte er für eine gute Idee. Die Umgebung sollte möglichst grün sein, wobei dann der Platz für Veranstaltungen fehle. Der Bürgermeister erklärte, der Brunnen sei wie jeher am Hafen, dies funktioniere mit den Veranstaltungen gut. Der Spielplatz, die Sitzgelegenheiten für die Eltern, der nahe Bücherschrank, der Lesestoff biete, und das Wasser, an dem Kinder spielen könnten, passe zusammen. Der Wirtschaftsreferent Gunther Kraus (CSU) sagte, ihm würden die Ideen gut gefallen. Der Brunnen würde die Aufenthaltsqualität steigern. Die Bäume könne man am Rand planen, damit sie Schatten auf den Platz werfen würden. Der Punkt stand zur Kenntnisnahme. wp