Prien – In der jüngsten Sitzung des Priener Haupt- und Werkausschusses ging es um die Sanierung und den barrierefreien Ausbau der Unterführung am Bahnhof. Wie das Gemeindeoberhaupt ausführte, hänge die Maßnahme mit dem Ausbau der Bahnstrecke München-Salzburg zusammen, die in der ersten Jahreshälfte 2027 zwischen Rosenheim und Salzburg umgesetzt werde. Dabei würden auch die Bahnhöfe und -steige saniert. Details sollten zwischen März und April mitgeteilt werden.
Zur Personenunterführung habe er bereits Informationen. Diese solle nach einem einheitlichen Design erneuert beziehungsweise ausgebessert werden, da sie unter massiven Wasserschäden leide. Das Regenwasser laufe durch das Dach und die Treppen herunter, was nicht verwundere, wenn es keine Bahnsteigdächer mehr gebe. Die Kosten, die Prien tragen müsse, würden sich auf 45.000 Euro belaufen. Sollten sich diese um mehr als zehn Prozent erhöhen, bedürfe es einer schriftlichen Zustimmung seitens des Marktgemeinderats, so Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG). Aber man könne mitten in der Renovierung das Vorhaben ja nicht mehr stoppen.
Kersten Lahl (BfP) wunderte sich, dass man jetzt der Kostenübernahme zustimmen solle, aber erst im März erfahre, was genau gemacht würde. Was das Gemeindeoberhaupt bejahte. Interessant sei, ob die Bahn Grund von der Gemeinde kaufen müsse, da sie die Aschauer Bahnlinie eventuell verschieben müsse.
Auf die Frage von Ludwig Ziereis (CSU), wie sich die Summe errechne, klärte Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG), dass dies nach der Fläche gehe. Auch ein Lift sei geplant, aber nicht für 2027, da alle Planungsbüros derzeit mit der groß angelegten Sanierung beschäftigt seien. Andere Büros dürften nicht beauftragt werden.
Das Gremium stimmte der Kostenerklärung einhellig zu. wp