Bernau – Feierlicher Spatenstich für ein 2,3-Millionen-Euro-Projekt zum Thema Sicherheit, nicht nur für die Bernauer Bürger: Mit dem symbolischen Akt soll Ende Februar 2026 der Baubeginn für den Erweiterungsbau der freiwilligen Feuerwehr in Bernau erfolgen.
In dem L-förmigen Trakt, der sich an das im Jahr 2002 begonnene Feuerwehr-Gebäude anschließt, finden nicht nur die Gerätschaften der Feuerwehr ausreichend Platz. Auch die notwendige Trennung der Feuerwehr-Einsatz-Bekleidung und der Spinde – die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung, wie es bei den Feuerwehrlern im Sprachgebrauch heißt – findet so endlich ihre räumliche Entsprechung. Zudem wird in der neuen Halle das neue Mehrzweckfahrzeug seinen Platz finden.
Nach dem Spatenstich bei strömendem Regen dankte Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber allen Beteiligten. Sie erinnerte daran, wie der Gemeinderat sich geschlossen für die große Variante, den L-förmigen Bau, entschieden habe. „Einstimmig“, so Biebl-Daiber, die sich überzeugt zeigte, dass die Gemeinde Bernau auch bei der Auswahl der beteiligten Firmen eine gute Wahl getroffen habe. Die Bürgermeisterin unterstrich, dass die Gemeinde mit der Investition in die neuen Räumlichkeiten und auch in die Ausrüstung einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit für die Bevölkerung leiste.
Das Bauvorhaben wird mit 270.800 Euro vom Staat gefördert. Auch das neue Mehrzweckeinsatzfahrzeug ist eine Gabe aus dem Landratsamt. daa