Großes Lob für perfekte Dekoration zur 900-Jahr-Feier

von Redaktion

Gartenbauverein Grassau zieht auf Versammlung positives Fazit eines Ausnahmejahres – Termine stehen fest

Grassau – Eine besondere Herausforderung war für den Grassauer Gartenbauverein die Übernahme der Dekoration für die Festlichkeiten zur 900-Jahr-Feier. Hierfür, aber auch für das blühende Aussehen der Gemeinde dankte Bürgermeister Stefan Kattari in der Jahresversammlung des Vereins. Vorsitzende Barbara Leitner hob weitere Höhepunkte hervor und gab die Termine für dieses Jahr bekannt.

Ein Ausnahmejahr war 2025, das mit dem Palmbuschenbinden und mit dem Schmücken des Osterbrunnens vor dem Rathaus begann. Hierfür galt es, etliche Meter an Girlanden zu binden, diese am Brunnen zu drapieren und mit Frühjahrsblühern und bunten Eiern auszuschmücken. „Das ist sehr viel Arbeit und wird auch nicht jedes Jahr gemacht“, erklärte sie. Die fertigen Palmbuschen wurden verkauft. Besonders gelungen waren die Gartenbesichtigungsfahrten gemeinsam mit dem Rottauer Gartenbauverein. Interessierte durften sich die unterschiedlichsten Gärten von modern bis traditionell ansehen und sich neue Ideen holen. Auch dieses Jahr soll die Gartenroas wiederholt werden. Schön wäre es, wenn auch Gemüsegärten zur Besichtigung geöffnet werden.

Geprägt war der Sommer von der 900-Jahr-Feier. „Da haben wir uns richtig ins Zeug gelegt“, sagte sie und erinnerte an die gelungene Festsaaldekoration für die offizielle Feier. Aus Eichenlaub wurde die große Zahl 900 gebunden. „Wir haben eine tolle Gemeinschaft“, freute sie sich. Besonders gefragt waren zudem die beiden Fermentier-Kurse, die beide ausgebucht waren. Gleichwohl verwies die Vorsitzende auf den Obstlehrpfad mit vielen alten Apfelsorten. Aus der Ernte konnten 600 Liter Apfelsaft gepresst werden. Sie dankte unter anderem Xaver Schreiner und Sepp Huber für die Apfelbaumpflege und der Familie Schreiner für das Helfen beim Obstpressen.

Im Oktober folgte dann noch eine Pflanzentauschbörse auf dem Kirchplatz, bei welcher die Kindergruppe ihre 15 verschiedenen Stangenbohnensorten angeboten hat. Mit dem traditionellen Adventskranzbasteln und der Teilnahme am Adventsmarkt endete das Jahr. Nicht minder aktiv war die Kindergruppe, die sich zum Palmbuschenbinden und Osterbasteln, aber auch zum Pflanzen und Pflegen der Beete im Vereinsgarten traf. Der vereinseigene Container im Vereinsgarten habe sich bei schlechtem Wetter als gute Möglichkeit, sich regensicher unterzubringen, aber auch, um Material zu lagern, erwiesen.

Barbara Leitner bedauerte etwas, dass der Vereinsgarten von den Erwachsenen nur mäßig besucht werde, obwohl dieser dem gesamten Verein als Treffpunkt dienen soll. Nach einem ausführlichen Kassenbericht von Andrea Goy mit entsprechender Entlastung durch Kassenprüferin Ingrid Noichl, die von einem Mitgliederstand von 326 Personen berichtete, stellte die Vorsitzende das Jahresprogramm vor.

Traditionell werden wieder Palmbuschen gebunden und am 28. März verkauft. Der Osterbrunnen wird in diesem Jahr nicht geschmückt. Dafür treffen sich alle, die Lust haben, zur ersten „Gartenroas“ am 12. Juni und am 11. September jeweils um 16 Uhr. Sie verwies auf die Veranstaltung „Offene Gartentür“ des Rottauer Vereins am 28. Juni. Dann werden über 20 Gärten für eine Besichtigung öffnen. Für den Herbst ist wieder eine Pflanzentauschbörse geplant. Die Kindergruppe trifft sich am 24. März im Vereinsgarten. Schnuppern sei jederzeit möglich. Einen Baumschnittkurs bieten die Nachbargemeinden an. Schließlich verwies sie noch auf die Neuwahlen im kommenden Jahr. Einige langgediente Vorstandsmitglieder werden nicht mehr antreten.

Noch vor der Verlosung der schönen Gestecke, die die Vorstandschaft für die Versammlung anfertigte, kam Elfi Peters zu Wort und stellte die „Unkräuter“ im heimischen Garten mit ihrer Aussagekraft aber auch ihrer Heilkraft vor. „Ich möchte, dass die Zuhörer einen anderen Blick auf ihren Garten bekommen“, sagte sie und betonte, dass die meisten Unkräuter im Garten, sei es der Giersch, der Frauenmantel oder auch das Johanneskraut, heilende Wirkung haben und wie Giersch, Gänseblümchen, Brennnessel und Frauenmantel auch noch gut schmecken.

Auch erklärte sie, dass die Brennnessel weit mehr Calcium als Milch enthalte. Wer einen Vitamin-C-Mangel habe, sollte ebenfalls auf die Brennnessel zurückgreifen. tb

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