Grassau/Rottau – Gut besucht war die Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Rottau im Gasthaus Messerschmied. Nach der Begrüßung durch Jagdvorsteher Hans Laubhuber junior trug Kassenwart Hans Hofmann junior einen recht erfreulichen Kassenstand vor. Die Kassenprüfer Stefan Sichler senior und Miche Stephan lobten die Arbeit des Kassenwarts und so wurde er und die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Schriftführer Sepp Laubhuber las den Bericht der letztjährigen Versammlung und der beiden Sitzungen der Vorstandschaft vor.
Der Jagdvorsteher gab die Termine für 2026 bekannt und informierte, dass die Absperrbänder für die Forstwege bei ihm ausgeliehen werden können. Er gab bekannt, dass Jagdpächter Joachim Helm den im Jahr 2027 auslaufenden Pachtvertrag verlängern möchte. Zweiter Vorsitzender Andreas Laubhuber gab einen kurzen Rückblick über die Informationsveranstaltung der „ArGe der Jagdgenossenschaften“ vom Januar in Weibhausen. Dabei ging es um die Vorstellung des neuen Jagdpachtvertrages und um ausführliche Informationen zur Rehkitzrettung. Schriftlich wurde über die Verlängerung der Jagdpacht an Joachim Helm um drei Jahre abgestimmt. Mit doppelter Mehrheit, das heißt mit Mehrzahl der Stimmen und der Fläche, wurde der Antrag angenommen. Dann stellte der Jagdvorsteher den neuen Stellplan für die Maschinen im Vereinsstadel vor. Anschließend wurde über die Verwendung des Jagdpachtschillings gesprochen. Per Akklamation wurde die Neuanschaffung der Absturzsicherung für das Gerüst beschlossen. Außerdem soll der Holzspalter weiterverwendet werden und der alte Mulcher soll verkauft und ein neuer angeschafft werden. Auf Antrag von Max Winlmair soll wieder ein Ausflug der Jagdgenossenschaft zum Karpfhamer Fest stattfinden.
Bürgermeister Stefan Kattari wurde auf die gesperrte Brücke beim Jagdstadel angesprochen. Im Zuge des Neubaus des Fernwärmenetzes in Rottau wurde diese Brücke für die Umleitung des Baustellenverkehrs und der Anwohner genutzt. Dadurch traten an der Brücke Schäden auf. Deshalb ist sie seither gesperrt. Die Brücke ist sehr wichtig für die Mitglieder der Jagdgenossenschaft, da jetzt der ganze Verkehr über die Bundesstraße laufen muss und es so zu erheblichen Behinderungen kommt. Mit den angrenzenden Grundstückseigentümern Monika Huber, Michael Schmid und Franz Mayer junior soll ein gemeinsamer Termin mit dem Bürgermeister vereinbart werden, wie es mit der Brücke weitergehen soll. aj