Rimsting – Immer wieder versucht die Gemeinde Rimsting, mit Anträgen zum Thema „Verkehr“ beim Rosenheimer Landratsamt durchzudringen. Die Bandbreite der Themen ist dabei recht breit aufgestellt. Sie reicht von Anträgen auf Geschwindigkeitsreduzierung über die Anbringung von Verkehrsspiegeln bis zu gewünschten Abbiegegeboten.
In der jüngsten Sitzung musste Bürgermeister Andreas Fenzl von drei negativen Stellungnahmen berichten, darunter erneut ein „Nein“ zu Tempo 30 im Ortszentrum. Sechs weitere Entscheidungen stehen aber noch aus.
Nach zwei Jahren
kommt das Aus
Die Staatsstraße 2092 zwischen Prien und Rimsting verlockt viele Fahrzeuglenker, ordentlich Gas zu geben. Dabei münden auf die Straße nicht nur etliche Ausfahrten, auch die Straße von Otterkring kommend endet auf dieser. Die Gemeinde hatte daher vor zwei Jahren im Landratsamt Rosenheim beantragt, die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h, die ab einem bestimmten Bereich in Richtung Prien gilt, zu verlängern. Angedacht war, dass diese bis über den Bereich Otterkring reichen sollte.
Bürgermeister Fenzl informierte in der jüngsten Sitzung, dass der Antrag nach rund zwei Jahren Verfahrenszeit Ende des Jahres vom Straßenbauamt abgelehnt worden sei.
Auch die Anbringung eines Verkehrsspiegels in der Greimhartinger Straße auf Höhe des Ertlhofs fand keine Zustimmung des Straßenbauamts.
Die Gemeinde und auch die Fraktionen im Gemeinderat haben sich wiederholt dafür stark gemacht, im Ortszentrum und in der Bahnhofstraße eine Tempo- 30-Zone auf der Staatsstraße einzurichten. Anfang Januar sei jedoch in der Gemeindeverwaltung das Schreiben des Straßenbauamtes aus dem Rosenheimer Landratsamt eingegangen. Darin lehne dieses das Vorhaben ab, so der Bürgermeister.
Andreas Fenzl wies aber gleichzeitig darauf hin, dass die Gemeinde Rimsting noch weitere Anträge beim Landratsamt eingereicht habe, bei denen noch keine Entscheidung gefallen sei. Dies betreffe unter anderem die Verlängerung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Staatsstraße 2093 im Bereich Grub/Aiterbach sowie auf der Rosenheimer Landstraße 10 im Bereich Stetten/Langbürgner See. Die Gemeinde wünscht sich außerdem, dass an der Westernacher Straße in Richtung Kreisel ein Schild mit einem Rechtsabbiegegebot aufgestellt werde. In Greimharting hat die Gemeinde einen Antrag eingereicht, der darauf abzielt, dass das Ortsschild versetzt und die Tempo-70-Zone im Gewerbegebiet Greimharting erweitert werde. Ebenfalls noch offen ist der Wunsch der Gemeinde, die Bushaltestelle in Weiher zu versetzen.
Tempo 30 am
Endorfer Bahnhof
Die Verwaltung wurde zudem beauftragt, herauszufinden, warum es jetzt in der Bad Endorfer Bahnhofstraße plötzlich eine Tempo-30-Zone gebe. Es soll geklärt werden, nach welchen Kriterien seitens der Regierung von Oberbayern darüber entschieden wurde. daa