Jagdfläche verringert sich um knapp 50 Hektar

von Redaktion

Die Jagdgenossenschaft Marquartstein-Unterwössen zog bei ihrer Jahresversammlung Bilanz. Neben der Jagdstrecke und den Finanzen wurden auch Neuerungen im Jagdrecht sowie der Abschussplan für Rehwild thematisiert.

Marquartstein – Die Jagdgenossenschaft Marquartstein-Unterwössen hatte zur Jahresversammlung in den Weßnerhof eingeladen. Vorsitzender Andreas Strobl hielt eine kurze Retrospektive und erläuterte die gute Gesamtsituation der Genossenschaft.

Der Jagdschilling muss angefordert werden. Es folgte der Bericht des Kassiers Anton Drexl, der ein ausgeglichenes Jahresergebnis mitteilen konnte. Derzeit gibt es 512 Mitglieder.

Nach dem neuen Jagdkataster hat sich die jagdbare Fläche von 754 Hektar auf 709 Hektar verringert. Bei einem Auszahlungsbetrag von 20 Euro je Hektar werden somit 14.180 Euro an die Mitglieder der Genossenschaft ausbezahlt. Nicht beantragte Mittel verbleiben bis zur Antragstellung bei der Genossenschaft und werden bis zum Abruf angelegt. Darüber wurde in der Versammlung ein einstimmiger Beschluss gefasst. Die Auszahlungsanträge werden wieder auf der Homepage der Gemeinden veröffentlicht.

Jagdpächter Hannes Höglauer gab die Strecke für 2025/26 bis jetzt bekannt: Es wurden 27 Rehe, 36 Füchse, 21 Dachse, zwölf Stockenten, 13 Krähen, vier Marder und elf Biber erlegt, leider kein Rotwild.

Anfang Februar gingen die Gemeindejagden Schleching, Staudach, Marquartstein und Unterwössen gemeinsam erfolgreich auf die Fuchsjagd. Nach der Sichtung eines Wildschweins in Donau wurden verstärkt Ansitze getätigt, allerdings ohne Erfolg.

Der Jagdpächter gab noch die Neuerungen im Jagdrecht bekannt. Dies sind zum einen die Vorverlegung der Jagdzeit für Böcke und Schmalrehe auf den 16. April, aber auch die veränderten Jagdzeiten für Dachse und Steinmarder sind sehr hilfreich für die Raubtierbejagung und somit für die Genossenschaft von großem Vorteil.

In der anschließenden Diskussion wurden die Vor- und Nachteile bei der Erstellung des Abschussplanes für das Rehwild diskutiert. Georg Hacher bedankte sich ausdrücklich für die Arbeit der Vorstandschaft und beim Jagdpächter für die sichtbare Verbesserung der Verjüngung.

Jagdvorsteher Andreas Strobl dankte dem Jagdpächter für sein Engagement und den anwesenden Genossen für ihr Interesse. wun

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