„Das Grundstück wird ausgereizt“

von Redaktion

Gstadter Gemeinderäte genehmigen mächtiges Bauvorhaben mit zehn Wohnungen in Gollenshausen

Gstadt – Einstimmig erteilte der Gstadter Gemeinderat einem Bauvorhaben im Ortsteil Gollenshausen grünes Licht. Im Vorfeld hatte Günther Lebesmühlbacher vom Bauamt die Pläne vorgestellt und dabei betont, dass das Vorhaben im „Allgemeinen Wohngebiet“ liege. Ursprünglich hatte der Bauwerber ein Genehmigungsfreistellungsverfahren beantragt. In Absprache mit Bürgermeister Bernhard Hainz (FWG) wurde jedoch eine Überprüfung des Bauvorhabens als erforderlich erachtet. Deshalb wurde der Bauantrag dem Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.

Für das Bauvorhaben seien alle Voraussetzungen erfüllt, erläuterte Lebesmühlbacher weiter. Auf dem Grundstück in der Steinheiltrasse sollen zehn Wohneinheiten entstehen. 18 Stellplätze seien in der Tiefgarage vorgesehen, zwei weitere außen. Weitere Merkmale des Gebäudes seien ein zentrales Treppenhaus innen und Außentreppen, Barrierefreiheit, Aufzug und Balkone. Lebesmühlbacher fasste zusammen: „Das Grundstück wird ausgereizt, aber alles Relevante ist erfüllt.“

Georg Anderl (Bürgerliste) fragte bezüglich des Abwassers nach. Lebesmühlbacher erklärte, dass die Planungen entsprechend dimensioniert seien. Auf Nachfragen von Christian Summerer und Maximilian Heindl (beide Bürgerliste) sagte Bürgermeister Hainz, dass die Zufahrt angepasst worden sei und dass je Wohneinheit zwei Stellplätze vorgesehen seien. Bezüglich weiterer Außenstellplätze sei die Gemeinde außen vor. Es könne jedoch angeregt werden, dass mehr Außenstellplätze für Besucher geschaffen werden. Dominikus Schneider (FWG) fragte nach der Bauabwicklung. Auch hier könne lediglich darauf hingewiesen werden, dass Rücksicht auf die Anlieger zu nehmen sei und diese entsprechend zu informieren seien, so Bürgermeister Hainz. Die Gemeinde habe prinzipiell darauf keinen Einfluss. Allerdings müsse stets eine drei Meter breite Durchfahrt für die FFW gewährleistet sein. Baurechtlich sei das geplante Vorhaben „alles konform“.

Da keine weiteren Nachfragen kamen, verlas Lebesmühlbacher den Beschlussvorschlag. Dieser lautete: „Der Gemeinderat nimmt den eingereichten Bauantrag zur Kenntnis und erteilt diesem in der vorgelegten Form das gemeindliche Einvernehmen. Eine ausreichende Löschwasserversorgung (Objektschutz) ist durch den Bauwerber sicherzustellen. Zudem wird die Herstellung von mehr Außenstellplätzen (Besucherparkplätzen) angeregt.“

Diesen Vorschlag genehmigte der Gemeinderat mit 13:0 Stimmen. elk

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