Christoph Wörnle geht – Andrea von Knoerzer-Suckow übernimmt

von Redaktion

Ruhpoldinger Heimatmuseum verabschiedet langjährigen Leiter und begrüßt neue Führung

Ruhpolding – Im Ruhpoldinger Heimatmuseum hat ein Leitungswechsel stattgefunden. Christoph Wörnle wurde jüngst feierlich durch Bürgermeister Justus Pfeifer und Tourismuschef Dr. Gregor Matjan verabschiedet. Christoph Wörnle war über viele Jahrzehnte als Leiter des Bartholomäus-Schmucker-Heimatmuseums im Herzoglichen Jagdschloss tätig. Für ihn war diese Aufgabe stets eine Herzensangelegenheit, weil er sich leidenschaftlich für Geschichten interessiert.

Aus einem auf den ersten Blick unbedeutenden Gegenstand machte er mit seinen persönlichen Anmerkungen etwas Besonderes. Hinter jedem Stück stecke eine Geschichte – und genau das mache das Museum greifbar, so der Bürgermeister in seiner Ansprache.

Christoph Wörnle habe für seine Arbeit gebrannt, das habe man immer gespürt. Auch bei der Neugestaltung des Museums hat er maßgeblich mitgewirkt. „Wir werden und möchten das Museum in seinem Sinne weiterführen“, betonte der Bürgermeister.

Für seine geleistete Arbeit sei man Wörnle sehr dankbar. Sie stelle einen unglaublichen Mehrwert dar: für die lokale schulische Bildung, etwa im Heimat- und Sachkundeunterricht, für den Kulturerhalt und die kulturelle Identität mit der Frage „Wo kommen wir her?“, aber auch für den Tourismus, beispielsweise als attraktives Schlechtwetterprogramm.

Gleichzeitig konnte Andrea von Knoerzer-Suckow als Nachfolgerin begrüßt werden. Von Knoerzer-Suckow war bereits als Museumsführerin im Heimatmuseum für den Ruhpoldinger Tourismus tätig. Mit ihrem Renteneintritt entschloss sie sich, die Nachfolge nun offiziell anzutreten. So bleiben ihre Erfahrung und ihr Engagement dem Ruhpoldinger Tourismus weiterhin erhalten. Der Tourismuschef betonte zum Abschluss: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Andrea von Knoerzer-Suckow eine so engagierte und bereits bestens vertraute Persönlichkeit für die Nachfolge gewinnen konnten. Damit ist sichergestellt, dass das Heimatmuseum auch künftig mit viel Herzblut und im Sinne seines langjährigen Leiters weitergeführt wird.“

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