Grassau – Die Planungen zum Kreisverkehr in Viehhausen interessierten ebenso wie das Parken an der Kaiserblickstraße oder die künftige Regelung des sozialen Fahrdienstes in der Bürgerversammlung Grassau.
Zunächst meldete sich Angelika Drost zu Wort, die die Parksituation an der Kaiserblickstraße nähe Seniorenheim monierte. Vor allem die Besucher des Seniorenheims finden kaum Parkmöglichkeiten, bleiben deshalb auf den Gehwegen stehen, sodass Menschen mit Rollatoren und mit Kinderwagen auf die Straße ausweichen müssen. Man werde dies prüfen, versprach Bürgermeister Stefan Kattari.
Ein Anliegen hatte auch Agenda-Arbeitskreissprecher Klaus Donath, der unter anderem den sozialen Fahrdienst koordiniert. Diese Fahrten werden mit dem Carsharing-Fahrzeug durchgeführt und entsprechend intensiv genutzt. Das Angebot würde mit Ende des Carsharing-Projekts, wie von Bürgermeister Kattari in der Bürgerversammlung mitgeteilt, dann voraussichtlich auch wegfallen. Man schätze diesen freiwilligen Fahrdienst sehr, so Kattari, und man werde sicherlich eine Lösung finden, um das Angebot aufrechtzuerhalten.
Warum ein Kreisverkehr in Viehhausen benötigt werde, interessierte Sandra Kropf. Die Kreuzung, so Kattari, werde als sehr gefährlich angesehen und nun ergebe sich die Möglichkeit, den Unfallschwerpunkt mittels eines Kreisverkehrs zu entschärfen. Ein Zebrastreifen biete eine Scheinsicherheit, und eine Ampelanlage dürfte nicht günstiger ausfallen, vermutet der Rathauschef. Nach Verkehrsinseln gefragt, bestätigt Kattari, dass diese geplant werden. Wie die Bushaltestellen dann angeordnet werden, interessierte Wolfgang Hinterbichler. Laut Kattari werden die Bushaltestellen beibehalten, jedoch ohne Busbucht. Die Busse halten dann auf der Straße, der Verkehr dahinter muss warten. tb