Bau der „Generationenbrücke“ ist in vollem Gange

von Redaktion

Bau am Ex-Krankenhaus: Reit im Winkl vergibt Aufträge für Aufzug und Dach

Reit im Winkl – Die Arbeiten für die Schaffung einer „Generationenbrücke“, so wird der Bau einer Kindertagesstätte und die Schaffung von Wohnraum am und im ehemaligen Krankenhaus an der Tiroler Straße genannt, sind inzwischen in vollem Gang. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats gab Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) die Vergaben von einzelnen Gewerken in vorangegangenen nicht öffentlichen Sitzungen bekannt. Weitere Bekanntgaben betrafen die Umrüstung der Zentrale der Entwässerungseinrichtung und die Ingenieurleistungen der Kanalsanierung Winkl-moos-Seegatterl-Blindau.

Für die Aufzugsanlage der Generationenbrücke war den Ausführungen Schlechters zufolge eine EU-weite Ausschreibung erforderlich. Als wirtschaftlichster Bieter wurde der Auftrag an die Firma Pfnür aus Bischofswiesen mit einer Bruttosumme von 92.249 Euro vergeben. Diese liegt deutlich unterhalb der Kostenberechnung, dort sind 154.224 Euro veranschlagt worden.

Auch das Gewerk Dachabdichtung und Dachabdeckung wurde aufgrund der Bausumme EU-weit ausgeschrieben. Der Auftrag ging an die Firma Eschrich Bedachung GmbH aus Bad Reichenhall, die mit 158.095 Euro das wirtschaftlichste Angebot eingereicht hatte. Der Kostenansatz von 156.562 Euro wurde damit geringfügig überschritten.

Die Pumpstationen der gemeindlichen Entwässerungseinrichtung sind technisch bislang über 2G-Mobilfunk angebunden. Da das 2G-Netz abgeschaltet wird, muss die Datenübertragung umgestellt werden. Die technische Betreuung der Einrichtung erfolgt über die Firma Zach. Diese hatte eine Minimallösung zur Funktionalität der Datenübertragung angeboten. Der Auftrag für diese Umrüstung wurde an sie erteilt.

Eine weitere Bekanntgabe des Bürgermeisters betraf die Kanalsanierungen der Ortsteile Winklmoos, Seegatterl und Blindau. Entsprechend der geplanten Kanalsanierungsmaßnahmen sind die für 2026 vorgesehenen Sanierungen auszuschreiben. Um die Förderungen nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2025) in Anspruch nehmen zu können, muss die Planung über ein Ingenieurbüro abgewickelt werden. Dem Büro ING München-West GmbH, das das Sanierungskonzept erarbeitet und die Umsetzung bislang begleitet hat, wurde der Auftrag erteilt. Josef Hauser

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