3.383 ehrenamtliche Einsatzstunden

von Redaktion

Die Feuerwehr Prien zog bei ihrer Jahresversammlung Bilanz. Neben einem Rückblick auf 241 Einsätze und tausende ehrenamtliche Stunden standen auch Ehrungen, Beförderungen und die Pläne für das laufende Jahr auf der Tagesordnung.

Prien – Bei der Jahresversammlung der Priener Feuerwehr Mitte März im Floriansstüberl des Feuerwehrhauses informierte der Vorsitzende Bodo Sagebiel, dass der Feuerwehrverein 248 Mitglieder zähle. Davon seien 109 im aktiven Dienst und 15 bei der Jugendfeuerwehr. In seinem Rückblick erinnerte er unter anderem an die kürzlich gewonnene Dorfmeisterschaft im Stockschießen an der Priener Kunsteisbahn, an die Ortsmeisterschaft im Skifahren im Tiroler Erpfendorf sowie an den Firefighter Stair-Run in Berlin, den vier Priener absolviert hätten.

Engagierter
Nachwuchs

Anschließend informierte die Kassenwartin Simone Heyn über die Jahresrechnung, die ordnungsgemäß durchgeführt worden sei, sodass die Vorstandschaft einhellig entlastet wurde.

Es folgte der Bericht des stellvertretenden Jugendwarts Benedikt Ammer, der über drei Zugänge und zwei Abgänge in den aktiven Dienst informierte. Insgesamt zähle die Jugendfeuerwehr Ende 2025 15 Mitglieder. Wie jedes Jahr habe sie im Januar eine Christbaum-Abholaktion durchgeführt. Im vergangenen Sommer hätten die Jugendlichen eine 24-Stunden-Übung absolviert, im September am Kreisjugendfeuerwehrtag in Bruckmühl sowie im November an einem Wissenstest in Halfing teilgenommen.

Die Übungen fänden immer mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr im Zwei-Wochen-Rhythmus statt. Interessierte Priener ab einem Alter von zwölf Jahren könnten einfach vorbeikommen.

Kommandant Samuel Witt berichtete danach, dass von den 113 aktiven Mitgliedern sechs weiblich seien. Zur Löschgruppe Chiemsee gehörten 23 Personen und 39 seien Atemschutzgeräteträger. Die Kameraden hätten 2.335 Einsatzstunden geleistet.

Insgesamt hätten die Priener im vergangenen Jahr 241 Einsätze absolviert, darunter 102 für Hilfeleistungen, 46 für Brände, 36 für Fehlalarme, 22 für Unterstützungen von Rettungsdiensten, 17 für Sicherheitswachen, zehn für ABC-Alarme und acht für Gewässereinsätze.

Für 128 Übungen hätten sie weitere 3.383 Stunden eingebracht, für Sonstiges noch einmal 1.420 Stunden. Mit den Übungen der Jugend kämen die Kameraden auf insgesamt 7.879 eingesetzte Stunden, wobei dabei die der Löschgruppe Herrenchiemsee sowie die Teilnahme an Lehrgängen nicht berücksichtigt worden seien. Sie seien zu Alarmen unter anderem von Bränden an Dachstühlen, Gebäuden und Tiefgaragen, eines Walds, von Containern, eines Boots, eines Lkws auf der Autobahn, zu einem Ölaustritt im Gewässer sowie zur Personensuche ausgerückt.

Übungen hätten unter anderem zu Verkehrsunfällen beispielsweise mit einem Bus sowie mit Landmaschinen und zu verunfalltem Gefahrengut stattgefunden. Darüber hinaus habe man an Lehrgängen zum Strahlenschutz, an einem Motorsägen-Kurs, an einem Aufbaulehrgang für Bootsführer sowie an einem Vortrag zur Tierrettung teilgenommen, so Witt.

Zudem hätten die Feuerwehrleute in Kindergärten und Schulen über Brandschutz informiert. Im laufenden Jahr seien ein neuer Hallenbau, eine neue Toranlage sowie der Aufbau einer Drohnengruppe geplant.

Simon Wappmannsberger wurde zum neuen Jugendwart ernannt. Nach Grußworten vom Zweiten Bürgermeister Michael Anner, dem Vorstand der Wasserwacht Werner Vietz, dem Leiter der Polizei-Inspektion Jürgen Thalmeier, dem Leiter des Bayerischen Roten Kreuzes Andreas Herner und des Kreisbrandinspektors Franz Hochhäuser sowie der Verabschiedung von Walter Freitag als Landkreisausbilder durch Kreisbrandmeister Stefan Pfliegl wurden die Termine für das laufende Jahr wie das Bier- und Weinfest Mitte Mai, das Seefest der Wasserwacht Mitte Juli sowie der Blaulichttag Mitte September genannt.

Georg Ammer und
Christian Hof geehrt

Für 40 Jahre Treue wurden Georg Ammer und Christian Hof, für 25 Jahre Klaus Kollmannsberger und Bodo Sagebiel sowie für zehn Jahre Alfons Kinne und Veronika Palk geehrt.

Zum Feuerwehrmann ernannt wurde Nico Lienert, zum Oberfeuerwehrmann Franz Embacher, zur Hauptfeuerwehrfrau Simone Heyn und zum Löschmeister Alexander Georg.

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