Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Priener Trachtenheim beim traditionellen Frühjahrs-Hoagascht des Priener Trachtenvereins. Die scheidende Musikwartin Irmi Furtner hatte noch einmal ein gutes Händchen bei der Auswahl der Musikgruppen getroffen. Die vier Blasmusikanten der „Mitteroim-Musi“ hatten den Abend eröffnet. Nach der Begrüßung ging es weiter mit dem „Oimbliah Dreigsang“. Dass sich der Gruppenname „Oimbliah“ aus „Oim“ (Alm) und „Bliah“ (Blühen) zusammensetzt und sich im übertragenen Sinn auf das Aufblühen der Pflanzenwelt im Frühling bezieht, erläuterte Sepp Furtner bei der Vorstellung der Musikgruppen. In seiner bewährten, humorvollen Art gab es von ihm aber nicht nur Informatives für die Besucher, sondern er sorgte mit lustigen Anekdoten und Witzen wie den „Facetten vom Dreck“ und der „Fliege in der Milch“ immer wieder für ein Lachen beim Publikum. Dass der Zungenbrecher-Name „Zammzupft Soantmusi“ (Bild) sich auf die Instrumente bezieht und nicht bedeutet, dass die Gruppe nur was „daherzupft“, zeigten die drei Musikerinnen zusammen mit dem neuen Vereins-Jugendwart Klaus Löhmann mit ihrem gekonnten Spiel auf ihren „Zupfinstrumenten“ Gitarre, Harfe und Kontrabass. Fotos / Text Berger