Unterwössen – Die Schützengesellschaft Gscheuerwand Unterwössen richtete zum 13. Mal ihr Vereins-Pokal-Schießen aus. 20 Unter- und Oberwössner Vereine und Gruppierungen traten auf ihrem Schießstand im Obergeschoss des Alten Bades an. Die Gebirgsschützenkompanie Wössen/ Achental (GSK) sicherte sich den Mannschaftspokal.
Die Schützengesellschaft richtet das Vereins-Pokal-Schießen alle drei Jahre aus, zuletzt im November 2023. Diesmal führte sie einen neuen Modus ein: Alle Teilnehmer schossen mit Vereinsgewehren, nicht mit eigenen.
Schützenmeisterin Gabi Daxenberger-Wieland nannte in ihrer Rede die Zahlen des Abends: 44 Vereine hatte die Schützengesellschaft eingeladen, 20 nahmen teil. 343 Einzelpersonen gaben 13.260 Schuss ab. Eine 100er-Serie war nicht dabei – „da sieht man, was ein eigenes Gewehr ausmacht“, so die Schützenmeisterin.
Die Altersspanne reichte vom 90-jährigen Richard Schwab bis zum elfjährigen Kilian Entfellner aus Oberwössen, der mit Sondergenehmigung antrat. Sämtliche Sachpreise stammten aus Wössner Geschäften.
In der Mannschaftswertung, in die jeweils die zehn besten Schützen eines Vereins mit ihrer höchsten 10er-Serie einflossen, setzte sich die GSK Wössen-Achental mit 962 Ringen vor der Musikkapelle Wössen mit 949 und SG Hochwand Oberwössen mit 935 durch.
Den Meistpreis für die stärkste Beteiligung holte sich die Musikkapelle Wössen mit 64 Teilnehmern vor dem SV Sportverein Unterwössen (53) und der GSK Wössen-Achental (50). An der Spitze der Ringwertung gewann Anton Fritschka von der Musikkapelle Wössen.
In der Blattlwertung, bei der der beste Einzelteiler zählt, war der Sieg dagegen deutlich: Dimitri Scheufler von der GSK Wössen-Achental traf das beste Blattl des Wettbewerbs. Auf Platz zwei folgte Filip Bielecki vom Fischerverein Wössen.
Beim Lichtgewehr für Kinder von sechs bis elf Jahren traten 23 Nachwuchsschützen an. Elena Stampfl vom GTEV D‘Achentaler Unterwössen gewann die Ringwertung mit 80 Ringen. Das beste Blattl schoss Felician Heindl vom SV Sportverein Unterwössen. lfl