Grassau – Einmal im Jahr treffen sich die erfolgreichen Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert“, um gemeinsam über die Erlebnisse zu sprechen und sich auch ein wenig selbst zu feiern. Schließlich ist eine erfolgreiche Teilnahme mit Übungsaufwand und Ehrgeiz und natürlich auch ein wenig mit Talent verbunden. Bürgermeister Stefan Kattari lud die Aushängeschilder der Grassauer Musikschule auf ein Pizzaessen ein.
„Ihr wisst, was ihr könnt, euer Umfeld meist nicht so genau. Es geht auch darum, das Können bekanntzumachen“, so Kattari, der sich inmitten des musikalischen Nachwuchses wohlfühlte. Stolz zeigte sich auch Musikschulleiter Wolfgang Diem. Gleich 19 Schüler nahmen erfolgreich am Wettbewerb teil, 17 darunter wurden sogar zum Landeswettbewerb nach Bamberg weitergeleitet. Dieses Jahr sei auch wieder einmal ein Querflötenquartett dabei. Beim Wettbewerb stammten bis auf eines alle Blechbläserensembles aus der Grassauer Musikschule. Diem bestätigte, dass sicherlich für den Erfolg auch ein wenig Talent vorhanden sein muss, dennoch heißt es für alle üben, üben und nochmals üben. Mit Fleiß kann es ein Musiker weit bringen. Was aber nur funktioniere, wenn man Freude daran habe. Dass dabei der Spaß nicht zu kurz kommen darf, zeigten die jungen sympathischen Talente, die gerne über sich, ihre schulische Ausbildung und ihr Instrument Auskunft gaben. Maximilian Schneider und Maxi Ludwig, zwei des vierköpfigen Ensembles „Easy Brass“ mit Naomi Prasser und Lui Kreitmair erzählten über ihre Erfahrungen. Die 17-Jährigen sind mittlerweile Prüfungen gewöhnt, schließlich gewannen sie bereits einige Preise. Als bombastisches Erlebnis bezeichnete der zehnjährige Elwood Deka das Vorspiel und den Wettbewerb und der zwölfjährige Lukas Schorr, der ebenfalls bei den Quartinis spielt, stimmte zu. Bestens bekannt ist zudem die 15-jährige Alicia Pfaffinger, ein außergewöhnliches Talent auf der Geige. Ihre Teilnahme im Streichertrio war eher spontan, wurde aber mit dem ersten Platz belohnt. Zum Querflöte-Ensemble gehörten Kincsö Sutca und Aglae von Radowitz, Abiturientinnen am Landschulheim Marquartstein, sowie Cäcilia Klössinger und Sophia Mayer. Luise Stopfer am Klavier konnte ebenfalls überzeugen. Am Tisch hatten die Jugendlichen Gelegenheit sich kennenzulernen und über ihre Erfahrungen zu debattieren, und dies einmal ohne Instrument in der Hand. tb