Bauerntheater zwischen Spuk und Wahnsinn

von Redaktion

Die Theaterer des Unterwössener Trachtenvereins bringen mit „Breznknödl-Deschawü“ ein beliebtes Stück von Ralph Wallner auf die Bühne – ein Stück mit vielen Wendungen und lebendigen Dialogen. Premiere ist am Ostersonntag.

Unterwössen – Das Wössner Bauerntheater des Trachtenvereins D‘ Achentaler Unterwössen bringt mit „Breznknödl-Deschawü“ von Ralph Wallner ein bäuerliches Lustspiel in drei Akten auf die Bühne. Premiere ist am Ostersonntag, 5. April, um 20 Uhr in der Achentalhalle im Alten Bad.

Im Mittelpunkt des Stücks steht der mittellose Heimatromanschreiber Ignaz Igel, der offenbar in einer Zeitschleife feststeckt und ein und denselben Tag immer wieder neu durchlebt. Täglich tauchen dieselben Dorfbewohner auf, stellen dieselben Fragen – und auf dem Tisch landen immer wieder Breznknödl. Zugleich muss Ignaz Tag für Tag aufs Neue Nein sagen zu den Hochzeitsplänen seiner resoluten Tochter Hanni und zu den Begehrlichkeiten des Dorfes, das seine Himmelschlüsselwiese für eigene Zwecke gewinnen möchte.

Ob sich der Schriftsteller das alles nur einbildet, ob tatsächlich ein unheimlicher Spuk dahintersteckt oder ob ihn seine Umgebung gezielt in den Wahnsinn treibt, bleibt zunächst offen und sorgt im Verlauf des Abends für immer neue Wendungen.

Autor Ralph Wallner gehört seit Jahren zu den meistgespielten zeitgenössischen Mundartdramatikern im süddeutschen Raum. Seine Stücke in bayerischer Mundart verbinden klassische Bauerntheater-Motive mit modernen Ideen und lebendigen Dialogen. Mehrere seiner Komödien wurden bereits vom Bayerischen Rundfunk und verschiedenen Volksbühnen aufgeführt, „Breznknödl-Deschawü“ hat sich dabei als beliebtes Repertoirestück für ländliche Theatergruppen etabliert.

In Unterwössen übernimmt Johanna Steiner die Regie. Auf der Bühne stehen unter anderem Peter Steiner als Ignaz Igel, Claudia Schweinöster als Schwägerin Emerenz und Sophia Wimmer als Tochter Hanni.

Für Verwirrung auf der Bühne sorgen darüber hinaus die G’schaftlingerin Ute Schlechter, die Betbichlerin Conny Hagemann und als Fips Vitus Mittermayr. Den Bürgermeister Hopfmoser spielt Wolfgang Färbinger, den Flori Rosserer Andreas Heubach. Unterstützt werden die Schauspielerinnen und Schauspieler von einem bewährten Team für Maske, Soufflage, Bühne, Technik und Kasse aus den Reihen des Trachtenvereins.

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