Grassau – Duster, gruselig, aber lustig wird es, wenn sich am Ostersonntag, 5. April, um 19.30 Uhr der Vorhang im Grassauer Kultur-Heftersaal hebt und die Grassauer Bauernbühne ihr „Boandlgeheimnis“ präsentiert. Eine Komödie, die dem Besucher einiges abverlangt und ein Lachmuskeltraining wird. So versprechen es die Grassauer Theaterer.
Karten sind im Vorverkauf in den Tourist-Informationen des Achentals erhältlich.
Hört man „Boandlgeheimnis“, kommt einem sofort der legendäre Boandlkramer ins Gedächtnis, und wahrlich mit dieser Meinung ist man gar nicht so weit entfernt von der Geschichte. Der Boandl, der Totengräber und Sensenmann, ist tot und hat sich selbst ins Jenseits befördert. Eine Katastrophe für Ripperl Reni (Mona Pavlak) und Schnitter-Fesl (Albert Stehhuber), Beschäftigte im Schattenamt.
Die Baracke des Boandls wurde von den Geschwistern Flora (Lilian Pavlak) und Nepo (Sepp Brunnhuber) geerbt. Die sind jedoch ahnungslos und stoßen auf ein mysteriöses Buch. Doch wo ist dieses Buch, das besondere Kräfte verleiht, geblieben? Ob Mali (Melanie Mayer), der Gießkannen-Bene (Wolfgang Ullrich), Hiltrud (Regina Peermüller) oder vielleicht Waltrud (Carolin Troiber) da helfen können, wird nicht verraten.
Nur eines wird verraten: Es darf wieder einmal ausgiebig gelacht werden. Regie führen Michael Strehhuber und Martin Kropf. Tamara Eder