Inzell – Der jährliche Hochzeitstanzkurs fand im Probenraum der Inzeller Trachtler statt. Er dient als Auffrischung für Geübte und bietet Anfängern die Möglichkeit, für anstehende Hochzeiten tanzen zu lernen. Unter Anleitung von Johanna Schmuck und zur Musik der Hirschbrunftmusi werden Walzer, Polka und „Boarischer“ geübt. Auch Teilnehmer aus den Nachbarlandkreisen sind willkommen. Der erste Kurs dieser Art fand 2003 aus Spaß statt, als ein Freund der Musikanten für seine Hochzeit tanzen lernen wollte. Die Band bot daraufhin einen Kurs für das Brautpaar und einige Freunde an. Es kamen mehr Teilnehmer als erwartet, weshalb der Kurs seitdem jährlich stattfindet und zu einem beliebten, festen Bestandteil im Kalender geworden ist. „Zu uns deaf jeder kema, egal ob jung oder oid, ob oaner danzen kon oder ned. Mia lernens eana scho“, verspricht Martin Huber, Ziachspieler der Hirschbrunftmusi. Mit „mia“ meint er sich, seine Musikkollegen sowie Tanzlehrerin Johanna Schmuck.
Man kann mit oder ohne Tanzpartner kommen, es findet sich immer jemand. Hauptsache, es macht Spaß, den die Hirschbrunftmusi mit Walzer-, Polka- und Boarischer-Stücken vermittelt.
Die Musikanten – Stefan Pertl (Kontrabass), Martin Huber und André Maier (Steirerziach) und Stefan Maier (Gitarre) – machen kaum Pausen, damit alle Tänzer in Bewegung bleiben. „Übung macht den Meister“, so Martin Huber. „Egal ob jemand mal einen falschen Schritt macht, wichtig ist das viele Tanzen und darum spielen wir auch Stück für Stück.“
Die Hirschbrunftmusi wurde im Sommer 1993 gegründet. Obwohl sich die Besetzung seither geändert hat, sind die Gründungsmitglieder Martin Huber und Stefan Maier seit über 30 Jahren dabei. wt