Haftbefehle und Rückführungen im Grenzraum

von Redaktion

Chiemgau – Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat über ein arbeitsintensives Osterwochenende mit zahlreichen Kontrollen und Maßnahmen berichtet. Die Beamten stellten dabei mehrere Verstöße gegen das Aufenthalts-, Waffen- und Betäubungsmittelgesetz fest, erzielten Fahndungstreffer und vollstreckten Haftbefehle. Nach Angaben der Bundespolizei erstreckten sich die Einsätze vom Freitag, 3. April, bis zum Ostermontag, 6. April. Am Samstag kontrollierten Einsatzkräfte in Adelstetten einen 34-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der trotz vorheriger Zurückweisung nach Österreich erneut eingereist sein soll und noch am selben Tag gegen 19.30 Uhr vom Flughafen München in die Türkei zurückgeführt wurde. Ebenfalls am Samstag überprüften Beamte am Bahnhof Traunstein einen 23-jährigen Kolumbianer, der sich nicht ausweisen konnte und laut Polizei wegen Diebstahls per Haftbefehl gesucht wurde; er kam in eine Justizvollzugsanstalt. In einem grenzüberschreitenden Zug stellten die Einsatzkräfte am selben Tag einen 33-jährigen Polen mit mehreren offenen Aufenthaltsermittlungen und vier Haftbefehlen fest, der nach richterlicher Vorführung in Haft kam. Am Sonntag kontrollierten Beamte an der A8 einen 22-jährigen Rumänen, nach dem wegen gefährlicher Körperverletzung per Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde; auch er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Am Ostermontag trafen Bundespolizisten am Bahnhof Traunstein auf einen 26-jährigen Deutschen, gegen den zwei Haftbefehle wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlagen. Da er die geforderten Geldstrafen in Höhe von insgesamt 29.376 Euro nicht bezahlen konnte und die Beamten zudem einen total gefälschten Führerschein fanden, wurde der Mann in Haft genommen.

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