Breitbrunn/Gstadt – Zur Jahresversammlung des Gartenbauvereins Breitbrunn/ Gstadt konnte Vorsitzender Sepp Fritz neben zahlreichen Teilnehmern unter anderem auch die Bürgermeister Anton Baumgartner (Breitbrunn) und Bernhard Hainz (Gstadt) im Stüberl vom Gasthof zur Post begrüßen. Auf das Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder folgte der amüsante Jahresrückblick von Schriftführerin Tanja Gartner. Dem Finanzbericht von Schatzmeisterin Annemarie Plank war zu entnehmen, dass sich der solide Kontostand gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert hat. Revisorin Maria Wäsler bescheinigte eine transparente Kassenführung und bat die Versammlung um Entlastung von Kassier und Vorstandschaft.
In seinem Vorstandsbericht hob Fritz die letztjährigen Aktivitäten des Vereins hervor und bot über geplante Aktionen einen Blick in die Glaskugel. Die gemeinsame Fahrt nach Teisendorf zur Hofführung mit der ausgebildeten Gartenbäuerin Thea Götzinger bezeichnete er als gelungenen Vereinsausflug. Enttäuscht zeigte er sich über die Absage des aufwendig vorbereiteten Ferienprogramms mangels Teilnehmern. Eine Gratulation ging an Vereinsmitglied Anian Friedrich zum Gewinn der bayerischen Meisterschaft in der Floristik.
In seinem Ausblick wirft auch die Festwoche der Trachtler ihre Schatten voraus. Der Verein werde den Altarschmuck für die Feldmesse übernehmen. Ein „Tag der offenen Gartentür“ ist für 28. Juni von 11 bis 17 Uhr gemeinsam mit Eggstätt, Hemhof und Gstadt geplant.
Stattfinden soll laut Vereinsplanungen auch wieder ein gemeinsamer Ausflug mit Eggstätt am 24. Juli ins niederbayerische Wurmsham, Nähe Velden, zum Winklhof, so Fritz in seinen Ausführungen. Im Herbst soll in der Grundschule wieder Obst zu Saft gepresst werden.
Besonders erfreut war der Vorsitzende darüber, mit Marille Reil ein Vereinsmitglied für 25-jährige Zugehörigkeit mit Ehrennadel in Silber, Urkunde und Blumenstrauß ehren zu dürfen.
Im Nachgang referierte Kräuterpädagogin Monika Voggenauer aus Schonstett zum Thema „Mit Kräutern durchs Jahr“. Sie erzählte über Geschichtliches, gab Tipps zu Kauf, Anpflanzung und Pflege, Konservierungsmöglichkeiten, Verwendung in der Küche sowie den phänologischen Jahreszeiten. Sie unterteilt das Jahr in zehn Phasen, die sich an der Entwicklung von Pflanzen (Zeigerpflanzen) statt an festen Kalenderdaten orientieren. wak