Bergen – Im Rahmen der Jahresversammlung der FW/ÜW Bergen-Bernhaupten-Holzhausen im Restaurant Mühlwinkler-Hof sagte Andreas Schultes: „Ich danke allen Wählern von Bergen, die mir mit ihrer Entscheidung die Möglichkeit gegeben haben, ab 1. Mai als Erster Bürgermeister die Zukunft von Bergen gemeinsam mitzugestalten.“
Herbert Berger, Vorsitzender der FW/ÜW Bergen-Bernhaupten-Holzhausen, blickte zunächst auf das vergangene Jahr zurück. Wichtige Gemeindethemen, zum Beispiel der Haushaltsplan, wurden in Fraktionssitzungen vorbesprochen. Die monatlichen Informationsstammtische mit anschließenden Berichten in der regionalen Presse seien sehr gut angekommen. „Nicht nur Information im kleinen Zirkel, sondern absolute Transparenz, das verstehen wir unter Bürgernähe“, so Berger. Näher ging er auf die Mitgliederversammlung am 9. März mit Neuwahlen und der Vorstellung von Andreas Schultes als möglichen Bürgermeisterkandidaten ein. Tatkräftig unterstützt von der FW/ÜW wurde Andreas Danzer als Landratskandidat, der bei der Stichwahl in Bergen ein beachtenswertes Ergebnis von 64,3 Prozent Zustimmung erzielte. Die Kandidatensuche für eine breit aufgestellte partei- und ideologiefreie Gemeinderatsliste sei relativ unproblematisch gewesen. Persönlichkeiten aus ganz Bergen, vom südlichsten Ortsteil (Ende Weißachental) bis zum nördlichsten Ortsteil (Holzhausen), waren bereit, auf der FW/ÜW-Liste für dieses wichtige Ehrenamt zu kandidieren.
Als intensiver diskutierte Gemeindethemen nannte Herbert Berger unter anderem den Flächennutzungsplan Adelholzen, die dann doch nicht beschlossene Plakatierverordnung, die Sanierung des Schwimmbades, die Feuerwehranhängeleiter, die Parkplatzsituation am Bahnhof sowie den Antrag auf Wiedereinschaltung der Straßenbeleuchtung. Schatzmeisterin Siglinde Berger berichtete von einem für kommende Wahlwerbung ausreichenden Kassenstand. Auf Vorschlag von Prüferin Irene Willinger wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
In der anschließenden Diskussion bezeichnete Gisela Steiner die Parksituation im Weißachental als zeitweise chaotisch. Bei einem Notfall gäbe es für Rettungsfahrzeuge kein Durchkommen. Laut Andreas Schultes ist die Situation bekannt, insbesondere bei hohem Ausflugsverkehr. Zusammen mit Rettungsdiensten und Anwohnern werde man gemeinsam nach einer Lösung suchen.
Herbert Berger informierte über die konstituierende Sitzung des Gemeinderates am 7. Mai mit der Wahl der Bürgermeisterstellvertreter. Anders als oft behauptet, so Berger, lasse sich aus dem Ergebnis der vergangenen Gemeinderats- oder Bürgermeisterwahl kein Rechtsanspruch oder Automatismus ableiten. Zweiter und Dritter Bürgermeister werden in geheimer Wahl vom Gemeinderat gewählt.re