Seeon – Besser hätte es die Vorstandschaft des FC Bayern-Fanclubs, den „Seeoner Seedeifen“, nicht treffen können. Drei Tage nach der magischen Europapokalnacht gegen Real Madrid und einen Tag vor dem Gewinn des ersten Titels der Saison, der 35. deutschen Meisterschaft, hielt der Fanclub eine harmonische Jahresversammlung ab. Nachdem man eine neue Gaststätte brauchte, ist die neue Herberge das „Waltenberg-stüberl“, im Volksmund „Stila“, in Seeon.
„Zu viele Tickets
sind ein Risiko!“
40 Fans fanden den Weg hoch auf den Weinberg, um sich die Jahresbilanz des 380 Mitglieder starken Fanclubs anzuhören. Damit haben die „Roten aus Seeon“ wieder um Zuwachs bekommen. 21 Mitglieder mehr sollten es nun zum Jahresabschluss gegenüber dem Jahr 2025 sein. Darunter ist auch Bürgermeister Martin Bartlweber, der sich für das Einbringen innerhalb der Gemeinde bedankte: „Bleibt’s beim Zeug!“, forderte er die Fans des deutschen Rekordmeisters auf. „Es läuft beim FCB und auch den ‚Seedeifen‘, die Hütte ist bumsvoll“, so die einleitenden Worte von Präsident Armin Watzl. Den Jahresbeitrag von 15 Euro im Jahr wird die Vorstandschaft so belassen. Wie schon seit dem Beginn mit der Eröffnung der Allianz-Arena im Jahr 2005 sind die Seedeifen mit den befreundeten Fanclubs aus Obing und Altenmarkt im „Allesfahrerprogramm“ dabei. Dabei wird jedes Heimspiel der Bayern gemeinsam besucht. Es ist ein Miteinander. Die Karten sind hierzu aufgeteilt, aber man ist auch vorsichtig geworden. „Zu viele Tickets sind ein Risiko!“, betont Watzl. Vor allem in der Champions League ist das eine kostspielige Sache. Aktuell beläuft sich die Busfahrt auf 15 Euro pro Person. Ob dies in der kommenden Saison zu halten ist, bezweifelt er. „Die Spritpreise werden es in der Zukunft ausmachen!“. Zu den Mitfahrern gehören auch die Inhaber der Jahreskarten. Der Fanclub besitzt hier sieben Stück. „Wir haben nach wie vor die Ticket-Whatsapp-Gruppe. Hier werden kurzfristig freigewordene Karten reingestellt und gehen in der Regel schnell weg“, berichtet der Vorsitzende. „Das ist eine gute Sache“. Wegen der Verhinderung, dass Tickets zum Verkauf im Internet auftauchen, gibt es diese immer erst am Spieltag. „Damit wird der Schwarzmarkt unterbunden“. Falls hier etwas auftauchen würde, wäre der Fanclub belastet und das hätte möglicherweise Konsequenzen. „Das wäre brutal!“, warnt Watzl, der auch auf das Basisfahrerprogramm stolz ist. Da gibt es einmal pro Saison 45 Karten für den Fanclub alleine. Diese Fahrt wird heuer am Samstag, 2. Mai, gegen den 1. FC Heidenheim durchgeführt. Armin Watzl informiert, dass heuer das Rundschreiben abgeschafft wurde, denn dies hat die Kasse immer mit 500 Euro belastet. „Dafür gibt es die Infos in den digitalen Medien, das hat nun für die Einladung zur Jahresversammlung gut geklappt“.
Ende Januar fand das Vergleichsschießen „Rot gegen Blau“ statt, bei dem heuer 32 Seedeifen vertreten waren. Der Sieg ging sowohl in der Mannschaft mit dem Humpen und der Scheibe mit Steffi Schillinger an die Bayern. Zudem soll wieder einmal eine „LEO“-Fahrt mit dem Nostalgiezug von Obing nach Bad Endorf mit Einkehr stattfinden.
Rundschreiben
wurde eingestellt
Kassier Thomas Watz berichtete von einer guten Kasse mit einem soliden Grundstock. Gerhard Huber entlastete die Vorstandschaft. Er prüfte mit Helmut Mair die Kasse.