119 Einsätze summieren sich auf 2.693 Stunden

von Redaktion

Feuerwehr Übersee wählt mit Alexander Meier einen neuen Schriftführer und ehrt Mitglieder

Übersee – Wegen des Rücktritts von Schriftführerin Sophie Hamberger fand die gut besuchte Jahresversammlung der Feuerwehr rund vier Wochen später als vorgesehen im Gasthof Hinterwirt statt. Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Herbert Strauch wurde Alexander Meier einstimmig per Akklamation zum neuen ersten Schriftführer gewählt. Zuvor hatte die Versammlung ebenso einstimmig dafür gestimmt, in dieser Wahlperiode das Amt des Schriftführers auf zwei Jahre zu begrenzen, damit die turnusgemäßen Wahlen der Vorstandschaft in zwei Jahren wieder vollständig stattfinden können.

Zu Beginn berichtete der Vorsitzende Stefan Berres nach dem Totengedenken über den Mitgliederstand der Feuerwehr Übersee. Diese ist mit 79 aktiven Feuerwehrleuten, davon 21 in der Feuerwehrjugend, 15 passiven Mitgliedern, sieben Ehrenmitgliedern und 349 Förderern – insgesamt 450 – sehr gut aufgestellt.

Kommandant Matthias Strohmayer präsentierte beeindruckende Zahlen: Die Feuerwehr absolvierte 119 Einsätze mit 2.693 Stunden Einsatzzeit. Hinzu kamen 1.013 Stunden für Besprechungen und Verwaltung sowie 976 Stunden für Wartung und Atemschutz. In 135 Ausbildungs- und Übungseinheiten wurden weitere 4.053 Stunden geleistet. Dies ergibt eine Gesamtleistung von 8.178 Stunden für die Allgemeinheit. Von den 79 aktiven Feuerwehrleuten sind 32 Atemschutzträger, 29 Fahrer der Klasse C/CE, 20 Bootsführer und 24 Führungsdienstgrade. Mit den zwölf Aktiven, die im Jahr 2026 die Ausbildung zum Sanitäter absolvierten, verfügt die FF über 35 Aktive mit Sanitätsausbildung.

Zweiter Kommandant Christian Hiendl berichtete über die Ausbildertätigkeiten im Landkreis Traunstein, wobei ein Schwerpunktthema die Einsätze mit Gefahrgut waren. Der Brand des Stromspeichers beim Gasthof Hinterwirt, der sich schnell ausbreitete und viel Resonanz in den Medien hatte, ein Schlepperbrand am Kieslager nahe der Tiroler Ache und der Unfall auf der Seestraße mit einem E-Auto waren Themen, unterlegt mit aussagekräftigem Bildmaterial.

Jugendwartin Sandra Huber berichtete von einer sehr engagierten Jugendfeuerwehr, mit der die Arbeit viel Spaß mache. Seit Ende 2025 sind 21 Jugendliche in der Jugendgruppe der Feuerwehr, fünf davon weiblich. Elf Jugendliche waren neu eingetreten, keiner wechselte in die aktive Mannschaft. Neben den 23 absolvierten Jugendübungen gab es viele gesellschaftliche Aktivitäten, wie den Berufsfeuerwehrtag in Grassau, eine Bootsübung, die alljährliche Christbaumsammelaktion, die Baumpflanzchallenge oder das Abholen des Friedenslichtes und das Bringen in die Kinderchristmette.

Deutlich wurde aus allen Berichten, dass ein ständiges Lernen, Ausbilden und Üben notwendig ist, um die sich ständig ändernden Anforderungen im Dienst bei der Feuerwehr erfüllen zu können.

Kassier Michael Grad verlas einen geordneten, befriedigenden Kassenbericht, der von Christian Falkinger und Daniel Rohrhirsch geprüft worden war. So wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Ehrung verdienter Mitglieder. Befördert wurden unter dem Applaus der Anwesenden Emma Ebner und Helena Esterbauer zu Feuerwehranwärterinnen sowie Jannis Saffert zum Feuerwehranwärter. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Thomas Huber, Adrian Magerl, Albert Schupfner und Franz Wilk, zur Feuerwehrfrau Hannah Stefanutti sowie Thomas Stephl zum Oberfeuerwehrmann, Michael Groß zum Hauptfeuerwehrmann und Thomas Vachenauer zum Oberlöschmeister.

Aus den Händen von Kreisbrandmeister Thomas Mayr erhielten Stefan Berger und Stefan Berres die Ehrenurkunde für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr. Das Ärmelabzeichen für 50 Jahre aktiven Dienst erhielt Georg König. Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Gerhard Eberl, Wolfgang Lindlacher, Matthias Lindlacher, Richard Schur und Andreas Tengler ausgezeichnet. Christian Brai und Matthias Strohmayer wurden für 30 Jahre, Robert Lindlacher für 25 Jahre sowie Thomas Stephl für 20 Jahre geehrt.

Nach den Grußworten von Bürgermeister Herbert Strauch und Kreisbrandinspektor Rupert Kink ehrte Kink Robert Lindlacher für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

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