Besonderes Freundschaftstreffen Bayern–Kärnten

von Redaktion

Besuch bei Ingrid Hopman aus Rimsting – Blick in ihr Pilotinnenbuch

Rimsting/Chiemsee – Ingrid Hopman aus Rimsting ist mit ihren 86 Jahren nicht nur Bayerns und inzwischen auch Deutschlands älteste aktive Privatpilotin, sie ist auch eine leidenschaftliche Gastgeberin. Und das nicht erst seit ein paar Jahren, sondern auch schon vor rund 50 Jahren. Schon damals lud sie zu ihrem Chiemseer Domizil in Rimsting ihre Nichten und deren Bekannte aus Kärnten zu Ferienaufenthalten ein. Während dieser entstanden viele Freundschaften der damals gerade 14 bis 16 Jahre alten Leute auf Kärntner und Chiemgauer Seite. Auch wenn sich die persönlichen Treffen aufgrund der schulischen und beruflichen Entwicklungen lange Zeit nicht mehr ergaben, Ingrid Hopman hielt dennoch die Kontakte telefonisch aufrecht. Das letzte persönliche Zusammentreffen in Rimsting war Ende der 80er-Jahre. Nunmehr nach fast 40 Jahren kam dann die Idee, sich doch wieder mal zu treffen. Gedacht, getan: Ingrid Hopman lud zu einem Erlebnis- und Erinnerungsaustausch in ihr Haus ein. Zwei große Alben aus der Sturm- und Drangzeit der Jugendlichen sorgten natürlich für viel Gesprächsstoff. „Auch wenn wir damals kein Geld hatten, die Disco-Abende in Prien im Delphin waren und sind ebenso unvergesslich wie der einmalige Besuch des Faschingszuges in Breitbrunn“ – so die Runde der Junggebliebenen. Natürlich musste Ingrid Hopman über ihr reiches (und auch in einem Buch festgehaltenes) Pilotinnen-Leben berichten. Vom nahen Bad Endorfer Flugplatz aus unternahm sie aufgrund idealer Witterungsbedingungen mit Niki aus Kärnten bei guter Sicht einen Chiemgauer Rundflug mit einem Motorflieger. Die Flugreise führte über die Kampenwand und über den Simssee wieder zurück – und auch davon gab es viel mit Bildern und erlebten Eindrücken zu erzählen. Nach den zwei Tagen des Zusammenseins war man sich einig, sich wieder einmal – mit geringerem Zeit-Abstand – zu treffen, um die Erinnerungen und Gegenwart weiterhin gemeinsam zu pflegen. Ihre Eindrücke fassten sie wie folgt zusammen: „Obwohl 40 Jahre nicht gesehen, hatten wir ein Gefühl der Vertrautheit, als ob wir uns erst vor zwei Wochen gesehen hatten“. hö

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