Jagdvorsteher Jakob Stadler übergibt sein Amt an Thomas Pletschacher

von Redaktion

Führungswechsel nach 20 Jahren bei der Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Schleching

Schleching – Nach 20 Jahren im Amt hat Jakob Stadler die Leitung der Jagdgenossenschaft (JG) und Jagdangliederungsgenossenschaft (JAG) Schleching abgegeben. Bei der 20. von ihm organisierten Jahresversammlung für das Jagdjahr 2025/2026 im Gasthof Zellerwand wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Wahl erfolgte nach dem Bayerischen Jagdgesetz mittels Stimmkarten nach dem Prinzip der doppelten Mehrheit. Jakob Stadler stellte sich nicht mehr zur Wahl. Thomas Pletschacher, zuvor zweiter Beisitzer, wurde zum neuen Jagdvorsitzenden gewählt. Robert Glück wurde als Zweiter Vorsitzender und Franz Fembacher als Beisitzer und Kassier bestätigt. Neu als Zweiter Beisitzer ist Florian Wegener-Niedermayer. Helge Volkenand wurde als Schriftführer wiedergewählt, Jakob Ridlsperger als erster Rechnungsprüfer und Hias König neu als Zweiter Rechnungsprüfer. Rudolf Auer bleibt Datenschutzbeauftragter.

Jakob Stadler berichtete über einen angehobenen Abschussplan der Unteren Jagdbehörde: Rotwild auf 13 Stück, Gamsen auf sieben und Rehwild auf 165 Stück in drei Jahren. Im vergangenen Jagdjahr gab es fünf Ausschusssitzungen zu Themen wie einer neuen Vereinbarung mit dem Forstbetrieb Ruhpolding, einem neuen Jagdkataster, überarbeiteten Jagdgebietsgrenzen, der Bestellung eines neuen Jägers und der Auszahlung des Jagdschillings. Er informierte auch über das neue Bayerische Jagdgesetz und eine angekündigte Bundeswehrübung. Stadler bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit.

Dr. Georg von Wallwitz, der Jagdpächter, zog eine positive Bilanz der erfüllten Abschussvorgaben und dankte den Begehungsscheininhabern sowie den Schlechinger Landwirten für die Unterstützung. Das Frauenjagdessen ist für Freitag, 22. Mai, angesetzt. Zudem stellte er den Verein zur Rettung von Rehkitzen aus Übersee vor, der Rehkitze mittels Drohnen und Wärmebildkameras ortet und rettet. Dieser kostenlose Service wird durch Spenden finanziert. Die Jagdgenossenschaft begrüßte das Projekt und spendete spontan 500 Euro, mit dem Ziel, auch in Schleching eine Station aufzubauen.

Dank neuer Software wurde der Jagdschilling am Freitag, 30. Januar, ausgezahlt. Genossen mit bejagbarem Grundbesitz über 2.000 Quadratmeter, die keine Zahlung erhalten haben, werden gebeten, ihre aktuellen Kontodaten dem Vorstand mitzuteilen. Bei Grunderwerb oder Hofübernahme sollen ebenfalls die gültigen Kontodaten übermittelt werden.

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