Prien – Wild und Wald standen im Mittelpunkt einer Naturbegehung mit anschließender Versammlung bei der Jagdgenossenschaft Prien. Den Auftakt bildete eine gemeinsame Wanderung zwischen Kaltenbach und Hub mit dem zuständigen Förster Ulrich Guggenberger.
Erörtert wurde dabei zunächst ein 30-jähriger Ahornbestand, der auf einer sehr feuchten Fläche wächst und stabilisiert werden kann. Anschließend wurden Flächen mit sehr guten Waldböden besucht. Hier wurde erklärt, wie die Naturverjüngung aus Ahorn und Tanne im schattigen Alt-Tannenbestand bestmöglich gefördert werden kann. Förster Ulrich Guggenberger konnte in diesem Zusammenhang auf Förderprogramme zur Naturverjüngung hinweisen. Bei der anschließenden Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Prien im Regionalmarkt Kollmannsberger dankte Jagdvorsitzender Lorenz Stockinger für das Miteinander im Sinne von Wild und Wald. Jäger Franz Sommer erläuterte Aktuelles und Neues zum Bayerischen Jagdgesetz. Zur Aussprache kam, dass die vorgegebenen Abschusszahlen nicht erreicht wurden und dass im Ernsdorfer Moos der Rehbestand viel zu hoch sei und der Verbiss damit zu immensen Schäden führe.
Zweiter Bürgermeister Michael Anner junior, der beim Waldbegang dabei war, dankte allen Jägern für ihren wertvollen Dienst in der Natur und für die Gesellschaft. hö