Fraueninsel – In der letzten Sitzung der ausgelaufenen Legislaturperiode des Gemeinderats Chiemsee stimmte dieser über die Jahresrechnung 2025 ab und der Entlastung zu. Rund 1,31 Millionen Euro an Budget hat der Gemeinderat noch für Maßnahmen eingeplant, die zwar 2025 anvisiert, aber wohl erst 2026 zum Teil umgesetzt werden können. Dabei stehen Themen wie die lang geplanten öffentlichen Toiletten (90.873 Euro), die Wasserversorgung (78.000 Euro), Wegebau (74.815 Euro), aber auch rund 75.000 Investitionsrücklagen für den Fährbetrieb mit auf der Agenda.
Der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, Karl-Heinz Heitauer, stellte die Jahresrechnung 2025 vor. Dabei fallen auf den Verwaltungshaushalt 1.276.400 Euro an, auf den Vermögenshaushalt 697.541 Euro. Aufgrund des Ergebnisses konnten 141.216 Euro in den Vermögenshaushalt fließen und in die allgemeinen Rücklagen sogar 538.929 Euro.
Betrachtet man den Gesamthaushalt für 2025 so liegt dieser bei rund 1,97 Millionen Euro. Im Vergleich: 2024 schloss der betereffende Verwaltungshaushalt mit 1,15 Millionen ab, auf den Vermögenshaushalt entfielen 655.500 Euro. Der Gesamthaushalt betrug für das Jahr 2024 1, 8 Millionen Euro und lag damit rund 173.000 Euro unter dem von 2025.
Für das laufenden Jahr sind unter anderem folgende Positionen eingeplant: Anschaffungen für die Insel-Feuerwehr in Höhe von rund 20.269 Euro, Baumaßnahmen am Feuerwehrhaus für rund 13.000 Euro, an der Torhalle für rund 15.000 Euro, am Clubheim für 11.660 Euro und knapp 25.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen rund um den Bauhof. Geplant ist im Haushalt für 2026 auch die Anschaffungssumme für die Informationstafel für den Friedhof, die der Gemeinderat nach ausführlichen Beratungen im Frühjahr 2025 beschlossen hat.
Rund 30.000 Euro will die Gemeinde in die kommunalen Steganlagen auf der Insel, wie auch in Gstadt investieren, als Investitionsrücklagen sind sogar 50.000 Euro eingestellt.
Den höchsten Posten macht, wie jedes Jahr, der Betrag aus, den die Gemeinde Chiemsee für den Erwerb von Grundstücken für den kommunalen Wohnungsbau zurückstellt. Dies sind knapp 700.000 Euro zuzüglich 30.000 Euro Planungskosten. Der Rat stimmte der Jahresrechnung 2025 geschlossen zu und Zweiter Bürgermeister Kurt Lehner übernahm die Sitzungsleitung bei der Abstimmung über die Entlastung des Haushalts die einstimmig erfolgte. daa