Gstadter Kinderhaus

Für das Jahr 2026 gibt es wieder ein Defizit

von Redaktion

Breitbrunn/Gstadt – Einstimmig genehmigten die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn die Jahresrechnung 2025 und den Haushaltsplan 2026 für das Kinderhaus St. Johannes in Gstadt. Anton Baumgartner, Breitbrunns Bürgermeister und zugleich VG-Vorsitzender, erwähnte, dass man sich diesbezüglich mit dem Träger, dem Kitaverbund Selige Irmengard, abgesprochen habe. Der Haushalt sei sehr personallastig, so Baumgartner, aber: „Wir haben heuer kein Defizit, sondern einen Überschuss!“ Nach dem Defizit 2023 in Höhe von rund 222.000 Euro und dem Fehlbetrag 2024 von 165.164,75 Euro weise der Abschluss des vergangenen Jahres einen Überschuss in Höhe von 73.338,87 Euro aus. Die beschlossene Erhöhung der Elternbeiträge sowie die Betreuung von neu hinzugekommenen integrativen Kindern in der Einrichtung (höhere Zuschüsse) zeigten also eine positive Wirkung auf die Jahresrechnung. Der Kinderhaus-Haushalt 2026 weise hingegen wieder einen Verlust in Höhe von rund 177.000 Euro aus. Baumgartner fügte hinzu: „Der Träger beantragt aufgrund des hohen Überschusses aus dem Jahre 2025 keine Abschlagszahlung für 2026.“ Für heuer sei also, so Baumgartner weiter, „eine vorsichtige Planung vonnöten.“ Schon unter dem Tagesordnungspunkt Haushalt der VG hatte Kämmerer Karl-Heinz Heitauer darauf hingewiesen, dass 2/3zwei Drittel der Kosten von Kommunen getragen werden. Ohne weitere Nachfragen stimmte das Gremium mit 7:0 der Stimmen der Jahresrechnung 2025 und dem Haushalt 2026 zu. Sabine Huber aus den Reihen des Gremiums fügte hinzu: „In der Hoffnung, dass 2026 besser wird.“ elk

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