Gewinn, aber auch Zählerprobleme

von Redaktion

Gute Bilanz der „Bürger-Solar-Grabenstätt II“

Grabenstätt – Die „Bürger-Solar-Grabenstätt II GbR“ hielt ihre 14. Jahresversammlung mit 31 von 39 Mitgliedern ab. Vorsitzender Hannes Biller präsentierte den Jahresabschluss 2025, der einen Gewinn vor Abschreibung von 14.805,47 Euro auswies. Die Einspeisevergütung betrug brutto 19.453,22 Euro, während Pacht (858,63 Euro) und Versicherungen (232,29 Euro) die größten Ausgaben darstellten. Die Ausschüttung 2025 lag bei 471,51 Euro pro fünf gezeichnete Anteile, was einer Verzinsung des Restkapitals von 14,75 Prozent entspricht.

Zudem wurden Rücklagen in Höhe von 560 Euro für den Abbau der Anlagen am Feuerwehrhaus, Bauhof und Wertstoffhof bis zum Laufzeitende 2032 gebildet. Ab 2029 sollen durch progressive Steigerung der jährlichen Rücklagenanteile 14.000 Euro auf einem gemeinsamen Konto mit der Gemeinde bereitgestellt werden.

Biller wies auf eine fehlerhafte Endabrechnung der Bayernwerk Netz GmbH hin, da Bezug und Einspeisung aufgrund eines fehlerhaften Zähleranschlusses vertauscht wurden. Eine Beschwerde zur Korrektur sei eingereicht worden.

Die Kassenprüfer bescheinigten eine korrekte Buchführung, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Auf Nachfrage nach weiteren Ausbauplänen erklärte Biller, dass derzeit keine geeigneten Objekte verfügbar seien. Martin Daxenberger informierte über die Beteiligungsmöglichkeit bei der Neuen Energie Achental eG (NEA), die eine Agri-PV-Anlage in Übersee plant. mmü

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