Inzell – Zum 22. Mal veranstaltete die „Hirschbrunftmusi“ ihren beliebten Hochzeitstanzkurs im Probenraum der Inzeller Trachtler. Der Kurs bot Tanzbegeisterten, insbesondere im Hinblick auf bevorstehende Hochzeiten, die Möglichkeit zur Auffrischung oder zum Neueinstieg ins Tanzen.
Unter der musikalischen Begleitung der „Hirschbrunftmusi“ leiteten die Tanzlehrerinnen Johanna Schmuck (vertreten durch Christina und Lisa Gastager) die Teilnehmer an, Walzer, Polka und „Boarischer“ zu üben. Christina und Lisa Gastager demonstrierten die Tänze, gaben wichtige Tipps und erklärten die Feinheiten.
Auch Mitbegründer Danei Egger war anwesend und unterstützte die Tanzschüler mit Erklärungen zu Schritten und Techniken.
Die Anfänge des Kurses reichen ins Jahr 2003 zurück, als er spontan für einen heiratswilligen Freund der Musikanten ins Leben gerufen wurde. Aufgrund des unerwartet großen Interesses wurde der Tanzkurs, der damals mit der „Hirschbrunftmusi“ und Anton „Danei“ Egger begann, zu einer festen und beliebten jährlichen Veranstaltung.
Tanzpartner waren nicht zwingend erforderlich, da sich immer Paare fanden. Die „Hirschbrunftmusi“ sorgte mit Walzer, Polka und Boarischem für gute Stimmung. Unter den zahlreichen Teilnehmern, die aus der Region kamen, um bayerische Tänze zu üben oder sich auf Hochzeiten vorzubereiten, waren beispielsweise Maxi Balthasar und Anna Link, Lena Balthasar mit Matthias Wellinger, Franz Kötzinger aus Ruhpolding sowie Melissa Lange und Peter Kühn.
Der fünfteilige Tanzkurs war kostenlos. Spenden kamen einem sozialen Zweck zugute. Martin Huber betonte, dass die Kleidung zweitrangig sei. Gute Laune und Tanzlust zählten, wobei rutschige Schuhe empfohlen wurden. Die Musiker der „Hirschbrunftmusi“ – Stefan Pertl, Martin Huber, André Maier und Stefan Maier (oder Katrin Häusler) – spielten unermüdlich zwei Stunden pro Abend. Martin Huber fasste zusammen: „Übung macht den Meister“, und ermutigte alle, einfach unabhängig von Fehlern zu tanzen. wet