Inzell – Die Drittklässler der Grundschule Inzell packten bei einem großen Pflanztag tatkräftig an, um eine gute Ernte zu erzielen. Im vergangenen Jahr hat alles angefangen und es hat nicht nur den Kindern Spaß gemacht, sondern es hat sich auch bewährt. Seither bereichern zwei Hochbeete den Pausenhof der Grundschule Inzell. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Maria Moser und Katharina Seehuber, Begleitperson Sabrina Schwangler sowie Florian Seestaller und Sepp Strehhuber vom Gartenbauverein Inzell durften die Schüler der dritten Klassen diese nun bepflanzen. Dank der engagierten Kooperation mit dem Gartenbauverein kann das Projekt „Wissen, wie’s wächst und schmeckt“ nun bereits zum vierten Mal an der Grundschule durchgeführt werden.
Mitte Mai machten sich die Kinder mit großer Freude an die Arbeit. In zwei Gruppen wurden sowohl die Hochbeete als auch Pflanzkästen vorbereitet: Erde wurde eingefüllt beziehungsweise gelockert, Unkraut entfernt, Pflanzen eingesetzt und alles sorgfältig gegossen.
Anschließend wurde der Wassergehalt der Erde mit einem Feuchtigkeitsmessgerät kontrolliert und gegebenenfalls nachgegossen.
Eingepflanzt wurden die verschiedensten Sorten, unter anderem Kräuter, Kohlrabi, Salat, Radieschen und Kresse. Zusätzlich zogen die Kinder in Tetrapaks und Gläsern eigene Pflanzen für zu Hause sowie für die Fensterbank im Klassenzimmer heran. Dabei säten sie verschiedene Samen von Stangenbohnen in unterschiedlichen Farben aus.
Die neuen Pflanzen werden in den kommenden Wochen hoffentlich gut wachsen und gedeihen und können dann von allen Grundschulkindern bestaunt werden. Die Drittklässler übernehmen weiterhin an festen Tagen die Pflege, beobachten das Wachstum und freuen sich schon auf die gemeinsame Ernte. So lernen sie ganz praktisch, wie viel Geduld, Sorgfalt und Verantwortung Pflanzen brauchen, wie aus eigener Arbeit etwas wächst, gedeiht und wie gut es am Ende schmecken kann. wet