Eine „Pfingstroas“ wie aus dem Bilderbuch

von Redaktion

Ausgelassene Stimmung bei herrlichstem Wetter herrschte jetzt bei der 16. „Musikalisch-kulinarischen Pfingstroas“ in Inzell. Das vielfältige Programmangebot zog unzählige Besucher in die Gemeinde.

Inzell – Die diesjährige Inzeller Pfingstroas stand diesmal unter einem besonders guten Stern. Traumhaftes Wetter, Tausende bestens gelaunte Besucher und mit fast 350 alten Traktoren eine neue Rekordzahl bei der Bulldog-Rundfahrt – Pfingstroasherz, was willst du mehr!

Es kamen wieder Tausende Besucher aus nah und fern in die Eisschnelllaufmetropole und nutzten das vielfältige Angebot für Jung und Alt. „Bei dem besonderen Flair muas ma einfach dabei sein“, brachte es Pfingstroas-Mitbegründer und Gewerbevereinsvorsitzender Bernhard Jung auf den Punkt.

Vielfältiges
Programm

„In den vergangenen 16 Jahren hat sich die Pfingstroas einen Namen gemacht und an der Zahl der Besucher zeigt sich die Beliebtheit dieser Veranstaltung“, brachte es Inzells Bürgermeister Michael Lorenz auf den Punkt. Von nah und fern kamen die überwiegend in Tracht gekleideten Besucher, vor allem aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sowie aus dem Salzburger Land, und genossen das vielfältige Programm.

Menschen aller Altersgruppen waren bei der Pfingstroas anzutreffen und nutzten das unterschiedliche Angebot im Ort. Die gute Laune war allen anzumerken und für jeden war etwas geboten. Die positive Stimmung war sichtlich zu spüren.

So verwandelte sich die Gemeinde wieder einmal in das Zentrum der bayerischen Volksmusik. Über 20 traditionelle Musikgruppen, organisiert von Martin Wellinger, spielten an verschiedenen Plätzen groß auf und sorgten bei den vielen Besuchern für zünftige Stimmung mitten im ganzen Ort.

Der Pfingstsonntag begann traditionell mit dem Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche und dabei gab es eine Premiere: Der Inzeller Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt sang die „Inntal-Messe“ von Kathi Stimmer-Salzeder und begeisterte die auffallend vielen Gottesdienstbesucher. Pünktlich um 11 Uhr eröffnete die Musikkapelle Inzell die diesjährige Inzeller Pfingstroas am Rathaus mit dem Bozener Bergsteigermarsch.

Der Gewerbevereinsvorsitzende Bernhard Jung zeigte sich nicht nur begeistert über das schöne Wetter, sondern auch über den regen Zuspruch und die gute Stimmung, die bereits am Freitagabend beim Oberkrainer Abend im Festsaal zu spüren war. Er dankte den Sponsoren, der Brauerei Wieninger, der Gemeindeverwaltung, dem Wasserwerk und dem Bauhof und der ITG für die Unterstützung. Sein ganz besonderer Dank galt allen unermüdlichen Helfern sowie Martin Wellinger für das Organisieren der Musikgruppen und der „Gschaftlgruppe Pfingstroas“ mit Julia Egger, Angela Leitner, Petra Kamml und Martin Schmid für deren Einsatz.

Inzells Bürgermeister Michael Lorenz, zugleich Schirmherr der Veranstaltung, sagte dem Gewerbeverein mit dem Vorsitzenden Bernhard Jung „Vergeid‘s God“ für die Durchführung dieser Veranstaltung und freute sich besonders auf ein außergewöhnliches Fest in Inzell. „Die Inzeller Pfingstroas ist ein hochwertiges Musikfestival, das überall in der Region beliebt ist. Herzlicher Dank an alle, die mitgeholfen haben, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen.“

Inzells Gemeindeoberhaupt Michael Lorenz begrüßte die vielen geladenen Ehrengäste auch aus dem Berchtesgadener Land und zapfte das erste Fass professionell an. „Ozapft is, losst es eich schmecka“, wünschte er allen Anwesenden. Die verschiedenen Vereine und Inzeller Wirte servierten dazu hausgemachte Köstlichkeiten und verwöhnten die Besucher kulinarisch mit verschiedenen Spezialitäten aus der Region.

Pünktlich um 13 Uhr startete die Bulldog-Rundfahrt durch den Ort, diesmal mit 350 Fahrzeugen – ein neuer Rekord! Die vielen Oldtimer waren zum Teil sehr festlich geschmückt und zogen die Blicke der Besucher auf sich. Die weiteste Anreise war aus Landshut und die drei Bulldogfans mit ihren Gefährten hatten eine zehnstündige Fahrt hinter sich.

Tausende Besucher in den Inzeller Straßen konnten die unterschiedlichsten Boliden bei der Rundfahrt bestaunen. Gleichzeitig war der Handwerkermarkt in der Adlgasser Straße zu begutachten mit vielen besonderen Angeboten und auch die Ausstellung im Inzeller Festsaal, der ständig mit Besuchern gefüllt war, animierte zu vielen Gesprächen zwischen Anbietern und Interessenten.

Darüber hinaus gab es eine „offene Bühne“ unter Leitung von Markus Gromes für die Nachwuchsmusikanten, die ihr Gelerntes dem Publikum unter Beweis stellen durften. Die gute Laune der Gäste erstreckte sich über den ganzen Tag hinaus bis in die Abendstunden.

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