Die Rimstinger Sänger Hannes Ettenhuber, Christoph Bauer und Raimund Steinberger (von links) sowie Peter Anderl (sitzend) währen der Feldmesse. Der Festgottesdienst war beeindruckend.
Für den Samstag hatte der Gastverein seine „Göd“ aus den Nachbargemeinden eingeladen.
Unter der Moderation von Paul Vodermair konnten die Besucher im vollen Zelt einem „Hoagart“ beiwohnen, wie man seinesgleichen suchen muss. Von ruhigem Gesang und Musik bis zu schwungvollen Plattlern und Tänzen war alles geboten. Die Patenvereine kamen in starken Besetzungen und hatten üppige Geschenke im Gepäck.
Zudem gab es einige Ehrungen für langjährige Mitglieder, so unter anderem Therese Hademek für 75 Jahre Treue zum Verein.
Obwohl es rundherum schon Schlechtwetter-Prognosen gab, wurde am nächsten Tag unter weißblauem Himmel und schönstem Panorama der Feldgottesdienst an der Martel-Mayer-Leitn gefeiert. Zuvor wurde zeitig in der Früh Schirmherr und Bürgermeister Anton Baumgartner von einer Trachtendelegation aus dem Bett geworfen.
Ergreifender
Festgottesdienst
Einen ergreifenden Feldgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Andreas Przybylski und Diakon Josef Stürzer, umrahmten die Rimstinger Sänger und die Priener Blasmusik.
Im Nachgang formierten sich rund 1.800 Trachtler, begleitet von Musikkapellen, Gespannen und Fahnen zu einem Festzug in Richtung Festplatz an der Gollenshausener Straße. Nach einer guten Brotzeit und der Verleihung von Meist- und Weitpreisen wurde trotz einsetzenden Regens noch lange gefeiert. Nach einem „freien Tag“ folgen ein Helferfest, der Tag der Betriebe, das Wein- und Bierfest, eine Schaumparty sowie der Trachten- und Handwerkermarkt als krönender Abschluss.