Schleching – Die Generalversammlung des Elektrizitätswerkes Schleching im Gasthof Geigelstein war gut besucht. Geschäftsführer Jakob Riedlsperger blickte auf das Jahr 2025 zurück, in dem das Elektrizitätswerk in Mühlau und das Alpbachwerk in Schleching sechs gemeinsame Sitzungen mit Vorstand und Aufsichtsrat abhielten. Dabei wurden rund 30 Punkte besprochen und bearbeitet.
Neuer Trafo
eingebaut
Seit der vergangenen Versammlung ist Klaus Wagner neu im Vorstand, Martin Schwaiger fungiert als Vorstandsvorsitzender und Florian Wegener als sein Stellvertreter. Jakob Riedlsperger ist seit 1991 Geschäftsführer.
Der Geschäftsführer berichtete zudem über die im vergangenen Jahr durchgeführten Maßnahmen. Dazu zählten Leck-Reparaturen an drei Stellen: im Juni beim Schuster-Bauer, im Juli bei der Blasi-Alm und im September in der Dalsenstraße beim Stellbichl.
Alle drei Reparaturen waren arbeitsaufwendig und erforderten viel Arbeitskraft. Im November wurde der 40 Jahre alte Wandlerschrank im Werk Mühlau zusammen mit dem Bayernwerk aktualisiert und ein komplett neuer Trafo eingebaut.
Die Stromerzeugung war im Vergleich zum Jahr 2024 erheblich niedriger. Insgesamt wurden 1.317.294 kWh erzeugt, davon 420.272 kWh im Werk Mühlau und 897.023 kWh im Alpbachwerk.
Dies entspricht einem Minus von 918.544 kWh im Vergleich zum sehr guten Ergebnis des Vorjahres. Jakob Riedlsperger führte den Rückgang zum Teil auf den Klimawandel zurück und erklärte, dass alle Verbände weniger Schüttung verzeichnen würden, da es zu warm gewesen sei und weniger Regen gefallen sei.
Die Genossenschaft zählt 143 Mitglieder mit 801 Geschäftsanteilen. Es wurde abgestimmt, den Jahresüberschuss von rund 41.000 Euro (Vorjahr 127.000 Euro) als Dividende mit 30 Euro je Anteil auszuschütten.
Geschäftsführer Jakob Riedlsperger erläuterte die Bilanzzahlen: Vom Gewinn von rund 41.000 Euro werden rund 17.000 Euro als gesetzliche Rücklage verwendet; eine Betriebsrücklage gibt es nicht (Vorjahr 43.000 Euro).
Weiher wird
gereinigt
Bei der turnusmäßigen Wahl zum Aufsichtsrat schied Robert Glück aus und wurde wiedergewählt. Der Geschäftsführer gab zudem einen kurzen Ausblick auf die Aufgaben in diesem Jahr: Im Herbst wird der Weiher gereinigt, der Schieber und die Entlüftungsventile werden neu eingebaut. Die Betonbeschichtung ist nach 70 Jahren Gebrauch porös geworden.